Kindermuseum

Im Obergeschoss des Hauses Riensberg ist ein großer Teil der bedeutenden Spielzeugsammlung des Focke-Museums ausgestellt.

Ein Panorama des Kinderlebens entwickelt sich hier in historischer Folge vom Spielzeug des Mittelalters bis zu den digitalen Medien der Gegenwart. Die Mitte der Ausstellung bildet eine sanft rotierende Plattform als Ruhezone. Hier kann man Schaukelpferd und Zinnsoldat, Baukasten und Kaufmannsladen, Puppenhaus und Papiertheater, Ritterburg und Eisenbahn, Ernie, Bert und Barbie an sich vorüber ziehen lassen. Hier wird man in Büchern blättern oder den bewährten „Hörknochen“ lauschen. Keine schriftliche Belehrung drängt sich in der Ausstellung auf. Das Vergnügen am Spiel, die kuriose Anmutung des Altertümlichen, das Fremde im Bekannten sollen erst mal Neugierde hervorrufen. Wo diese geweckt ist, kann sie, dem Thema angemessen, in spielerischer Weise befriedigt werden: Die bereits im Schaumagazin so gut angenommenen Bildschirmstationen wurden dazu fortentwickelt, mit Informationen für Jugendliche, Filmausschnitten und interaktiven Funktionen angereichert. Es gibt darüber hinaus auch Handfestes zum spielen und ausprobieren.
Im übrigen haben wir beobachtet: Das alles scheint auch den Erwachsenen sehr zu gefallen.

 

Wegen einer Überarbeitung der Vitrinen ist Haus Riensberg zur Zeit geschlossen.