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Dauerausstellungen | Landleben
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Landleben
Das Bauernhaus des Museums wurde 1586 gebaut. Es stand einst in Mittelsbüren. Dieses im Bremer Landgebiet gelegene Dorf musste in den späten 1950er Jahren einer Industrieansiedlung (Klöckner-Hütte Bremen, einem Stahlwerk,) weichen. Das bedeutendste seiner Häuser wurde jedoch auf dem Gelände des Focke-Museums als „Haus Mittelsbüren“ wiederaufgebaut.Die Ausstellung im Innern macht das Bauernhaus anhand seines Gefüges, der räumlichen Gliederung und vieler Nutzungsspuren als Geschichtsquelle sichtbar, handelt vom Leben und Arbeiten in Mittels- und Niederbüren auf den Gebieten Hausbau, Landwirtschaft, Flachsverarbeitung, Seefahrt und Flussfischerei.
Die Scheune in der Nähe stammt aus Tarmstedt (Land Niedersachsen). Laut Inschrift ist sie dort 1803 errichtet worden. 1973-1974 wurde das Gebäude auf das Gelände des Focke-Museums versetzt. Es beherbergt bäuerliche Geräte zu den Themen Hausschlachtung, Streu- und Futterbereitung, Feldbestellung, ländliches Transportwesen, Heugewinnung, Milchwirtschaft, Getreideanbau und -verarbeitung, Torfabbau und Bienenhaltung.
Die Tarmstedter Scheune ist nach Sanierungsarbeiten am Gebäude im September 2005 auch inhaltlich überarbeitet und um spannende museumspädagogische Stationen bereichert wiedereröffnet worden.
