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Manieren

Geschichten von Anstand und Sitte aus sieben Jahrhunderten
29. November 2009 bis 30. Mai 2010
 
Ob gute oder schlechte – Manieren hat jeder. Doch woher kommen unsere Umgangsformen? Wie haben sie sich über die Jahrhunderte entwickelt? Und wie war das eigentlich mit Knigge? Diesen Fragen spürt die Sonderausstellung „Manieren. Geschichten von Anstand und Sitte aus sieben Jahrhunderten“ nach. Spannend und unterhaltsam zeigt sie die Entwicklung unserer Umgangsformen seit dem Mittelalter.


Auf 800 Quadratmetern sind über 200 hochwertige Exponate aus über 40 namhaften Museen und Institutionen, aus Firmen- und Privatbesitz zu sehen. Neben bedeutenden Gemälden und Druckgraphiken, Fotografien, kostbaren Porzellan- und Silberschmiedearbeiten finden sich zahlreiche aus dem Alltag vertraute Gegenstände. All diese Objekte erzählen Geschichten von den Ursprüngen und Erscheinungsformen gesellschaftlicher Regeln und Tabus, vom Streben nach gefälliger Selbstdarstellung, von Rücksichtnahme und Distanzverlust, von Feinsinn und Rüpelei, von Peinlichkeitsschwellen und deren lustvoller Überschreitung, aber auch von Mechanismen gesellschaftlicher Ausgrenzung.
James Gillray
Decent Story, 1795 (Radierung)
Wilhelm-Busch-Museum Hannover - Deutsches Museum für Karikatur und kritische Grafik

13 Kapitel führen durch die „anständige Kulturgeschichte“. Von der Etiketteliteratur über die Tischkultur bis zum Verhalten im öffentlichen Raum und der Kultivierung schlechter Manieren erzählt sie unterhaltsam Geschichten von Anstand und Sitte aus sieben Jahrhunderten.


Die Themen der Ausstellung

800 Jahre Etikette

Ausschweifend

Ganz zwanglos

Galant

Schriftlich

Diskret

In Bewegung

An der Tafel

Mit Haltung

In Gesellschaft

In der Öffentlichkeit

In Abhängigkeit

Die Würde des Menschen








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