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Veranstaltungen | Bremen im Nationalsozialismus

Bremen im Nationalsozialismus

Verfolgung und Widerstand - Führung anlässlich des Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Während der NS-Zeit wurden Tausende Bremerinnen und Bremer verfolgt. Sie wurden diskriminiert, eingesperrt und viele auch ermordet - wegen ihrer politischen und religiösen Überzeugungen, wegen ihrer Herkunft oder wegen ihrer Behinderung. Widerstandskämpfer, Juden, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, Behinderte und Homosexuelle gehörten zu den Verfolgten, aber auch diejenigen, die ausländische Sender hörten oder regimekritische Bemerkungen machten. In der Führung »Bremen in der NS-Zeit Verfolgung und Widerstand« berichtet Jens Buttgereit M.A. am

Samstag, den 27. Januar 2018, um 15:00 Uhr

auch anhand eines Karteischrankes der Gestapo, der Kurzbiographien von einigen Verfolgten enthält, von deren Schicksal. Außerdem informiert der Historiker über die mehr als 35.000 Zwangsarbeiter, die in Bremen in über 150 Lagern eingesperrt waren: Kriegsgefangene, Verschleppte und Angeworbene aus den besetzten Gebieten wurden in allen Wirtschaftszweigen Bremens eingesetzt. Die Lebensbedingungen in den Lagern entsprachen dem, was als "Vernichtung durch Arbeit” bezeichnet wurde.

Eintritt: 8 €, ermäßigt 5 € (inkl. Eintritt)

Reservierungen sind telefonisch unter 0421-699 600-50 möglich. 



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