angebote für Grundschulen

Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Bildungsprogramme für Grundschulen.

Das Focke-Museum ist ein Ort im Grünen, der konzentriertes Lernen und diskutieren historischer und aktueller Lebenswelten genauso wie sinnliches Erfahren möglich macht. Bremer Geschichte, angewandte Kunst sowie Alltagsleben werden praxisnah und lebendig an authentischen Objekten vermittelt. Unsere Angebote zur Steinzeit oder zum Mittelalter sind orientiert an den Bildungsplänen der Bremer Schulen.

Unsere Angebote

Die Windmuehle von 1848, ein Galerieholländer, ist das Wahrzeichen Oberneulands. Seit den 1970er Jahren gehört sie zum Focke-Museum. Im Inneren der Muehle wird die Ausstellung „Vom Korn zum Brot“ gezeigt. Wie hat ein Bauer früher gearbeitet? Welche Geräte benutzte er? Wie arbeitete ein Müller und woher bekamen die Menschen ihr Brot?

In einer handlungsorientierten Führung lernen die Kinder die Geschichte des Müllereiwesens, der Getreideernte und des bäuerlichen Brotbackens kennen. Sie erfahren auf anschauliche Weise etwas über die Funktionsabläufe einer Mühle und die Lebensbedingungen auf dem Land.

Mit einer Staubmühle wird das Korn von seiner Schale-getrennt, die „Spreu vom Weizen“. Anschließend mahlen die Kinder das Korn in einer Handmühle. Anhand einfacher Experimente mit einer kleinen Hand-Windmühle wird gezeigt, wie die Mühlenflügel im Wind stehen müssen, damit sie sich drehen. Es werden der Mehlboden und der Steinboden besichtigt, wo die technischen Abläufe erläutert werden. Am großen Modell der Oberneuländer Mühle wird gezeigt, wie sie funktioniert.

Schlagworte: Mühle Oberneuland, Gallerieholländer von 1848, Ausstellung „Vom Korn zum Brot“, funktionstüchtige Mühle, Geschichte des Müllereiwesens, bäuerliches Ernten und Brotbacken, Funktionsabläufe einer Kappenwindmühle, verschiedene Mühlentypen, Lebensbedingungen( der Müller) auf dem Lande, Korn dreschen, Getreide mahlen an steinernen Handmühlen

Zielgruppe: Kita, Grundschule, Sekundarstufe I / ab 4 Jahren

Fach/Thema: Naturwissenschaften, Sachkunde, Umwelt, Geschichte, Kultur

Format: handlungsorientierte Führung

Kosten: für Schulen und Kindergärten kostenlos

Dauer: 60 Minuten

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Mühlenführungen sind auch montags möglich! Vom 1. Dezember bis 31. März ist die Mühle geschlossen.

Anfahrt:
Mühle Oberneuland
Mühlenweg 34
28355 Bremen

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Ab Hauptbahnhof mit den Straßenbahnlinien 4 in Richtung Lilienthal bis zur Haltestelle Vorstraße, dann umsteigen in die Buslinien 33 oder 34 bis Haltestelle Bahnhof Oberneuland.

Ab Hauptbahnhof mit dem Regionalzug bis Bahnhof Oberneuland, Fußweg ca. 400 Meter.

Achtung: Aktuell wird der Tunnel am Bahnhof Oberneuland neu gebaut. Es gibt eine Umleitung für Fußgänger, so dass der Weg zur Mühle Oberneuland derzeit ca. 5-10 Minuten länger dauert.

Mit dem PKW:
Kommen Sie von der Autobahn A1, fahren Sie bis zum Bremer Kreuz. Nehmen Sie von hier die Autobahn A27, Richtung Bremerhaven. Verlassen Sie die A27 bei der Abfahrt Bremen-Vahr. Fahren Sie auf dem Autobahnzubringer stadtauswärts, Richtung Oberneuland. Am Ende des Zubringers biegen Sie rechts ab und sehen die Mühle auf der linken Seite.

Das Bauernhaus Mittelsbüren, das schon über 300 Jahre alt ist, stand früher im Dorf Mittelsbüren in der Nähe Bremens und musste in den 1950er Jahren der Ansiedlung einer Stahlhütte weichen. Im Museumspark des Focke-Museums wurde es wieder errichtet. Im Gebäude sind heute landwirtschaftliche Geräte, die Tenne (Halle), die Feuerstelle am Flett mit vielen Gerätschaften und ein später angefügter Wohn-  Schlaf- und Küchenbereich zu sehen. Ein Modell des Bauernhauses Mittelsbüren zeigt die Lebensbedingungen auf dem Land.

Wie haben Mensch und Tier auf dem Land zusammengelebt, bevor es Gas und Elektrizität gab? Wie wurde früher geheizt, gekocht und Licht erzeugt? Zunächst wird den Kindern in einem Rundgang der Außenbereich rund um das Bauernhaus Mittelsbüren gezeigt. Anschließend versammelt sich die Gruppe im Bauernhaus an der Feuerstelle am Flett, an der ein Feuer entfacht wird. Die Themen Licht, Wärme und Kochen werden im Gespräch und anhand von historischen Objekten anschaulich vermittelt. Es werden alte Beleuchtungen wie die Stalllaterne gezeigt und Gegenstände zum Anfassen herumgereicht. Abschließend können die Kinder mit Taschenlampen in das Modell des alten Bauernhauses hineinleuchten und ihre neuen Erkenntnisse vertiefen.

Schlagworte: Bremer Geschichte, Leben und Arbeiten auf dem Land, Bauernhaus Mittelsbüren, Licht und Wärme, Kochen, Feuerstelle am Flett, Feuer, bäuerliche Geräte, Fotografien von Bauernhäusern, Modell des Bauernhauses Mittelsbüren

Zielgruppe: für Kindergärten, Grundschulen und Sek I / ab 4 Jahren

Fach/Thema: Geschichte, Naturwissenschaften, Sachkunde, Umwelt, Technik

Format: Dialogische Führung

Kosten: Für Bremer Schulen und Kindergärten sind Eintritt und Führung kostenlos.

Dauer: 60 Minuten

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Die Führung veranschaulicht das Leben auf dem Land in früheren Zeiten und führt durch das Bauernhaus Mittelsbüren und die Tarmstedter Scheune.

Das Bauernhaus Mittelsbüren, das schon über 300 Jahre alt ist, stand früher im Dorf Mittelsbüren in der Nähe Bremens und musste in den 1950er Jahren der Ansiedlung einer Stahlhütte weichen. Im Museumspark des Focke-Museums wurde es wieder errichtet. Im Gebäude sind heute landwirtschaftliche Geräte, die Tenne (Halle), die Feuerstelle am Flett mit vielen Gerätschaften und ein später angefügter Wohn-  Schlaf- und Küchenbereich zu sehen. Ein Modell des Bauernhauses Mittelsbüren zeigt die Lebensbedingungen auf dem Land.

Die Tarmstedter Scheune wurde 1803 errichtet und Mitte der 1970er Jahre auf das Gelände des Focke-Museums übergesiedelt. Die Ausstellung beherbergt frühere historische landwirtschaftliche Geräte und Fahrzeuge und behandelt unter anderem Themen der bäuerlichen Arbeit wie Milchwirtschaft, Feldbestellung, Getreideanbau und Verarbeitung, aber auch Torfabbau und Bienenhaltung. An museumspädagogischen Stationen in der Scheune können einige Dinge ausprobiert und angefasst werden.

Die Kinder und Jugendlichen lernen die historischen ländlichen Gebäude als begehbare Geschichtsquellen kennen. Sie erfahren, wie die Menschen auf dem Land früher gearbeitet und gelebt, wie sie Landwirtschaft betrieben haben und was sie gegessen haben und können dies im praktischen Programm vertiefen.

Programm Lebensmittel: Alte Küchengeräte wie Kohlhobel, Butterfass und Bohnenschnibbelmaschine können selbst ausprobiert werden. Es wird Butter hergestellt und die Schulklasse nimmt eine leckere Brotzeit im Museum ein – bei schönem Wetter im Freien!

Schlagworte: Bremer Geschichte, Leben und Arbeiten auf dem Land, Bauernhaus Mittelsbüren –  ein niederdeutsches Hallenhaus aus Fachwerk, Feuerstelle am Flett im Bauernhaus, Tarmstedter Scheune von 1803, museumspädagogische Stationen zum Anfassen in der Scheune, Geräte aus der Landwirtschaft, Hausschlachtung, Streu- und Futterbereitung, Feldbestellung, ländliches Transportwesen, Heugewinnung, Milchwirtschaft, Getreideanbau und -verarbeitung, Torfabbau und Bienenhaltung

Zielgruppe: Grundschule, Sekundarstufe I / ab 7 Jahren

Fach/Thema: Geschichte, Naturwissenschaften, Umwelt, Technik

Format: Führung mit praktischem Programm

Kosten: Bremer Schulen nehmen kostenfrei teil.

Dauer: 60 Minuten (nur Führung), 90 Minuten (mit Programm Lebensmittel)

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Im Kindermuseum ist ein großer Teil der bedeutenden Spielzeugsammlung – vom Spielzeug des Mittelalters bis zum Anfang des Jahrhunderts – ausgestellt. Dabei wird Spielzeug mit Gebrauchsspuren genauso wie „neuwertiges“ Spielzeug gezeigt. Sichtbar wird in der Ausstellung, wie technische und gesellschaftliche Entwicklungen, aber auch Berufe der Menschen Eingang in die Spielzeugentwicklung finden und wie Spielzeuge Mädchen und Jungen auf ihre spätere Rolle im Leben vorbereiten sollten.

Wie wuchsen Kinder früher auf? Womit spielten sie? Eine Führung durch das Kindermuseum widmet sich ganz diesen und weiteren Fragen und beleuchtet dabei das Kindsein in früheren Jahrhunderten. In Suchspielen und Gruppenaufgaben mit dem Mediaguide können die Kinder verschiedene Spielzeuge entdecken und erfahren, wer damit gespielt hat. Im Anschluss ist Zeit, entweder Tiere aus Holzreifen herzustellen, etwas aus Metallbauspielzeug zu konstruieren oder mit alten Spielzeugen aus Holz und Blech zu spielen. Bei gutem Wetter können alte Kinderspiele wie Reifenschlagen oder Stelzenlaufen draußen ausprobiert werden.

Programm 1: Reifentiere: Aus gedrechselten Holzreifen „schlagen“ die Kinder Holztiere, die sie anschließend schleifen und verzieren.

Programm 2: Ankerbau: Aus Ankerbausteinen und Lego entstehen Gebäude nach eigenen Entwürfen oder historischen Vorbildern, mit Metallbaukästen werden Fahrzeuge und vieles mehr konstruiert.

Schlagworte: Kindermuseum, Haus Riensberg, Spielzeuge vom frühen Mittelalter bis zum Anfang des Jahrhunderts, Kinderspiele, Widerspiegeln gesellschaftlicher und technischer Entwicklungen in Kinderspielzeug, Unterschiede zwischen Mädchen- und Jungenspielzeug, Suchspiele, Gruppenaufgaben, Mediaguide, Praktisches Angebot: Reifentiere schlagen, Technikspielzeug konstruieren, Alte Kinderspiele draußen

Zielgruppe: Kindergarten, Grundschule, Sekundarstufe I | ab 5 Jahren

Format: Eine handlungsorientierte Führung mit praktischem Programm

Kosten: Kostenfrei für Kindergärten und Schulklassen

Dauer: 90 Minuten

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Die Ausstellung Wissenswerkstatt Archäologie zeigt Originalfunde aus dem Bremer Raum, die das Leben von der Altsteinzeit bis in das frühe Mittelalter anschaulich vermittelt. An Medienstationen kann Näheres zu einzelnen Funden nachgeforscht werden. Dabei steht auch die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen im Blickpunkt: In einem Trick-Film kann der Weg eines Fundstückes von der Ausgrabung bis ins Museum verfolgt werden.

Die Fülle der steinzeitlichen Objekte reicht vom Backenzahn eines Mammuts und anderen eiszeitlichen Tierknochen bis hin zu Werkzeugen, Waffen, Schmuck oder Gefäßen. Anhand von Schädel-Nachbildungen des Neandertalers und des heutigen Menschen lässt sich ein Teil der Menschheitsgeschichte plastisch nachvollziehen. Eine Besonderheit bildet der Fund eines jungsteinzeitlichen Holzpfluges, der zeigt, wie die Menschen schon damals Ackerbau betrieben.

Wie wurde Feuer gemacht? Wie fertigte man Waffen und Werkzeug? Wo wohnten die Menschen in der Steinzeit? Schülerinnen und Schüler lernen in einem Rundgang durch die Ausstellung das Leben der Menschen in der Steinzeit kennen. Es werden Fundstücke und Nachbildungen von steinzeitlichem Werkzeug in der Gruppe herumgereicht. An den Medienstationen in der Ausstellung vertiefen die Kinder in Kleingruppen verschiedene Themen und stellen sich diese gegenseitig vor. Anschließend fertigen sie steinzeitliche Musikinstrumente, Kunst oder Schmuck.

Programm 1: Steinzeitliche Musik: Es werden Schwirrhölzer mit Feuer- und Sandsteinen bearbeitet und zum „summen“ gebracht.

Programm 2: Steinzeitliche Kunst und Schmuck: Die Schülerinnen und Schüler ritzen mit Feuersteinen Motive in Schieferplatten oder stellen Amulette und Halsketten aus Fimo her.

Schlagworte: Archäologie, Ur- und Frühgeschichte, Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit, Forscherwerkstatt, Fundstücke, Grabung, Trick-Film, Medien, Klimawandel, Kalt- und Warmzeiten, Eiszeit, Leben und Arbeiten in ur- und frühgeschichtlicher Zeit, der Mensch in der Ur- und Frühgeschichte, Essen und Trinken, Siedlungsspuren, Feuerstein, Feuer, Knochen von Mammut, Auerochse und Wollnashorn, Homo Sapiens Sapiens, Neanderthaler, Handel, Beil, Faustkeil, Grabbeigaben, Vasen und Gefäße, Keramik, Amulett, Halskette, Musikinstrument, Schwirrholz

Zielgruppe: 4. – 7. Klasse

Fach/Thema: Naturwissenschaften, Sachkunde, Umwelt, Geschichte, Musik, Kunst

Format: handlungsorientierte Führung mit praktischem Programm

Dauer: 120 Minuten

Kosten: Bremer Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.

Anzahl der Personen: Klassenstärke (Klassen werden durch zwei Fachkräfte des Museums betreut.)

Was haben die Römer in Bremen verloren?

Die Ausstellung „Wissenswerkstatt Archäologie“ zeigt Originalfunde aus dem Bremer Raum, die das Leben von der Altsteinzeit bis in das frühe Mittelalter anschaulich vermittelt. An Medienstationen kann Näheres zu einzelnen Funden nachgeforscht werden. Dabei steht auch die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen im Blickpunkt: In einem Trick-Film kann der Weg eines Fundstückes von der Ausgrabung bis ins Museum verfolgt werden.

Die Bandbreite der Funde vor 2000 Jahren reicht von kostbaren Grabbeigaben wie Werkzeugen, Waffen und Schmuck bis zu einem Musikinstrument aus einer kleinen Siedlung in Habenhausen. Die Reste eines Webstuhls und einer hölzernen Egge verdeutlichen, wie die Menschen hier arbeiteten. Einige prächtige römische Objekte wie Münzen, Gefäße oder Waffen zeugen von Handel und Austausch zwischen Römern und einheimischer Bevölkerung. Aus dieser Zeit finden sich viele Siedlungsspuren auf Bremer Gebiet, aus denen wir viel über den Alltag der Gesellschaft erfahren.

In Gruppen wird überlegt, was diese Fundstücke über Römer und Germanen und über das tägliche Leben der damaligen Zeit erzählen. An den Medienstationen in der Ausstellung vertiefen die Kinder in Kleingruppen verschiedene Themen und stellen sich diese gegenseitig vor. 

Programm 1: Mosaik: Mit bunten Glassteinen wird ein römisches Mosaikbild erstellt.

Programm 2: Duft: Mit Salz aus dem Toten Meer, Lavendel- und Rosenblättern und weiteren Zutaten wird ein römisches Parfum oder ein Badesalz kreiert.

Programm 3: Töpfern: Es wird ein Öllämpchen getöpfert.

Schlagworte: Archäologie, Ur- und Frühgeschichte, Römische Kaiserzeit, Völkerwanderung, Frühmittelalter, Forscherwerkstatt, Fundstücke, Grabung, Trick-Film, Medien, Leben und Arbeiten vor 2000 Jahren, Essen und Trinken, Musikinstrument, Leier, Siedlungsspuren, Handel, Beil, Schwertscheide, Kasserole, Grabbeigaben, Vasen und Gefäße, Keramik, Schmuck, Glasperlen, Münzen, Gewandnadel (Fibel), Parfum.

Zielgruppe: 4. – 7. Klasse

Fach/Thema: Naturwissenschaften, Sachkunde, Umwelt, Geschichte, Kunst

Format: handlungsorientierte Führung mit praktischem Programm

Dauer: 120 Minuten

Kosten: Bremer Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.

Anzahl der Personen: Klassenstärke (Klassen werden durch zwei Fachkräfte des Museums betreut.)

Im Jahre 782 wird „Bremum“ zum ersten Mal genannt. Dieser Ort wird noch zur Zeit Karls des Großen Bischofssitz. Neben der Domburg wächst eine Siedlung von Kaufleuten und Handwerkern. Ein Hafen entsteht an der Balge. Um 1200 ist Bremen gewachsen, hat eine Befestigung um die Stadt. Die Bürgerinnen und Bürger bilden einen Rat und werden unabhängiger vom Bremer Erzbischof. 200 Jahre später erlebt die Stadt eine Wirtschaftsblüte.

Wie leben die Menschen im mittelalterlichen Bremen? Wie wohnen und arbeiten sie? Und was erzählt ein winziges Pfefferkorn über Bremen als Handelsstadt? Diese und weitere Fragen werden bei der Führung für Schülerinnen und Schüler spannend und informativ aufbereitet. Im anschließenden praktischen Teil gießen sie das Bremer Stadtsiegel oder erforschen in Fockes Labor mittelalterliche Materialien.

Programm 1: Siegel gießen: Herstellung des Bremer Stadtsiegels von 1366 aus Gips

Programm 2: Fockes Labor: Besuch von Fockes Labor, zur Auswahl stehen die Werkstoffe Fasern, Münzen, Holz, Keramik und Knochen.

Schlagworte: Führung mit praktischer Aktion, Bremer Stadtgeschichte, Gründung Bremens, „Bremun“, fränkisches Reich, Düne, Weser, Bischofssitz, Verteidigung, Domburg, Kaufleute, Handel, Handwerker, Hafen, Balge, Befestigung der Stadt, Erzbischof, Kirche, Bürger, Lebensbedingungen der mittelalterlichen Bremerinnen und Bremer, Bedeutung der Schreibkunst im Mittelalter, mittelalterliche Kultur, Stadtsiegel, Entwicklung des mittelalterlichen Stadtbildes, Stände- und Zunftwesen, Bremen als Pilgerstadt, Religion, Machtverteilung zwischen Rat und Erzbischof, Kämpfe um politische Oberhoheit, Wirtschaftsblüte, Hanse.

Zielgruppe: Grundschule, Sekundarstufe I, ab 8 Jahren

Fach/Thema: Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Geografie, Kultur, Kunst, Religion, Ethik

Format: Führung mit praktischem Programm

Kosten: Für Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.

Dauer: 90 Minuten (nur Führung: 60 Minuten)

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Im Museum entdecken, experimentieren und erleben

Fockes Labor ist ein Aktions- und Experimentierraum für Kinder und Jugendliche. Das Labor besteht aus 15 mobilen Lernstationen zu fünf Themen und ermöglicht die forschende Arbeit am Original.

Ausgerüstet mit Schürze und Werkzeugen, gehen die Kinder und Jugendlichen in kleinen Teams von bis zu vier Personen eigenständig ans Werk. Es werden mittelalterliche Keramikfragmente, archäologische Knochenfunde, historische Münzen und typische Möbelhölzer untersucht und bestimmt. Ebenso werden Naturfasern und Gewebearten betrachtet, befühlt und mikroskopiert, Knochen mit Ringbohrungen verziert, Keramikscherben restauriert und Münzen geprägt. Begleitet wird das praktische Arbeiten von einem kurzen Rundgang durch das Museum, in dem die behandelten Inhalte von Fockes Labor vertieft werden.

Die Lernstationen enthalten neben Informationsmaterialien, Arbeitsblättern und Werkzeugen wie Lupe, Mikroskop, Waage und Handbohrer auch historische originale Objekte. Fockes Labor kann im Unterricht gezielt eingesetzt werden, um bestimmte Themen oder Materialien (Archäologie, Handwerk, Mittelalter) praktisch zu vermitteln. Sprechen Sie uns bei individuellen Wünschen gerne an!

Schlagworte: Lernstationen zu fünf Materialien: Fasern, Münzen, Holz, Keramik, Knochen, Forschende Arbeit am Original, handlungsorientiertes Arbeiten und eigenständiges Lernen, Stationenlernen, Gruppenarbeit, Werkzeuge, Aktions- und Experimentierraum, Handwerk, Bremer Stadtgeschichte, Ur- und Frühgeschichte, Archäologie, Mittelalter, Religion

Zielgruppe: Grundschule, Sekundarstufe I / ab 9 Jahren

Fach/Thema: Naturwissenschaften, Umwelt, Geschichte, Kultur, Kunst, Religion, Ethik

Format: Ein Aktions- und Experimentierraum für Kinder und Jugendliche

Kosten: Für Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.

Dauer: 120 Minuten

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Erinnern funktioniert räumlich – Das Schaumagazin des Focke-Museums ist angelegt als begehbares kulturelles Gedächtnis. Auf einer Ausstellungsfläche von 1.000 qm, die sich über zwei Ebenen erstreckt, sind rund 8.000 kulturhistorische und historische Objekte einander thematisch zugeordnet und nach dem Alphabet: von „A wie Anfangen“ bis „Z wie zu Grabe tragen“ ausgestellt. Es gibt interaktive Stationen, so kann man das Pausenzeichen von Radio Bremen anhören oder sich auf einer Waage wiegen. Ein Mediaguide ermöglicht individuelles Entdecken.

Nach einer kurzen Einführung in das Prinzip des Schaumagazins und ausgestattet mit Suchaufgaben gehen die Kinder und Jugendlichen in Kleingruppen los. Sie finden eine Fülle spannender Objekte und Geschichten und entdecken das Schaumagazin auf eigene Faust. Mit Hilfe des Mediaguides recherchieren sie Informationen zu verschiedenen Themen wie Kinderspielzeug, Elektrizität, Bremer Porträts und vielem mehr. Am Ende stellen sich die Kinder gegenseitig Ihre Ergebnisse vor, so dass die Klasse viele spannende Schlaglichter auf das Schaumagazin und die Sammlung des Museums erhält.

Schlagworte: Rallye, Schaumagazin, Bremer Geschichte, Kulturgeschichte, handlungsorientiertes Arbeiten und eigenständiges Lernen, Gruppenarbeit, Mediaguide, Kinderspielzeug, Elektrizität, Bremer Porträts, Wiegen und Messen, Reisen früher, Handel, Feste früher, Möbel, Keramik, Bernhard Hoetger: Licht und Schatten Zyklus, Totenmaske von Gesche Gottfried, Fotografie, Musikinstrumente, Raumfahrtindustrie, Schifffahrt, Walfang

Zielgruppe: Grundschule, Sekundarstufe I. Die Rallye ist für zwei Altersstufen, für die 3.-5.Klasse und für die 6.-9. Klasse, angelegt.

Fach/Thema: Geschichte, Kulturgeschichte, Kunst, Technik, Wirtschaft

Format: Rallye mit dem Mediaguide

Kosten: Schulen nehmen kostenfrei teil.

Dauer: 120 Minuten

Anzahl der Personen: Klassenstärke


Wissenswertes für Ihren Besuch mit einer Schulklasse

Angebote für Grundschulen
Unsere Programme für Grundschulen haben einen großen handlungsorientierten und praktischen Schwerpunkt.

Kostenfrei für Schulen!
Schulklassen haben im Focke-Museum dank der Unterstützung des Vereins für Freunde des Focke-Museums und der Johann-Focke-Stiftung im Klassenverband freien Eintritt und können kostenfrei an unseren Bildungsprogrammen teilnehmen. Für Sonderausstellungen gelten ggf. andere Regelungen.

 Inklusion
Einer Inklusionsklasse wird im Focke-Museum eine zweite museumspädagogische Fachkraft zur Verfügung gestellt, um den Betreuungsschlüssel zu verbessern und verschiedene Ansprachen und Angebote für die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ermöglichen.

Diversität
Wir bieten neben interkulturellen Führungen auch fremdsprachige Führungen auf Englisch, Französisch und Türkisch zu verschiedenen Themen an. Sprechen Sie uns an!