Angebote für Weiterführende Schulen

Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Bildungsprogramme für weiterführende Schulen.

Das Focke-Museum ist ein Ort im Grünen, der konzentriertes Lernen und diskutieren historischer und aktueller Lebenswelten genauso wie sinnliches Erfahren möglich macht. Bremer Geschichte, angewandte Kunst sowie Alltagsleben werden praxisnah und lebendig an authentischen Objekten vermittelt. Unsere Angebote zum Ersten Weltkrieg und zum Nationalsozialismus  sind orientiert an den Bildungsplänen der Bremer Schulen. Sie und ihre Schülerinnen und Schüler dürfen gespannt sein!



Angebote in der Sonderausstellung „Experiment Moderne. Bremen nach 1918“

Führung durch die Sonderausstellung

In der Epochenausstellung Experiment Moderne. Bremen nach 1918 beleuchtet das Focke-Museum die Zeit zwischen der Novemberrevolution von 1918 und dem Ende der Weimarer Republik 1933. Bremen ist in jenen Jahren Schauplatz umstürzender Ereignisse: Die Stadt war ein Zentrum der revolutionären Erhebung, in deren Folge ähnlich wie in München eine sozialistische Räterepublik entstand. Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Räterepublik etablierte sich auch in Bremen die parlamentarische Demokratie. Die folgenden Jahre waren von politischen und wirtschaftlichen Krisen bestimmt, die schließlich im Nationalsozialismus mündeten.

Neben den politischen Umbrüchen zeigt die Ausstellung auch die kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen im Bremen der 1920er- und 30er-Jahre. Technische Neuerungen führten zu einer starken Aufbruchsstimmung. Das neue Maß an Freizeit, das nun auch Arbeitern und Angestellten zur Verfügung stand, ließ in kürzester Zeit eine moderne Großstadtkultur entstehen. Glanz und Elend der Goldenen Zwanziger Jahre werden durch Kunst, Architektur, Film und Unterhaltungskultur veranschaulicht. Konkret fassbar wird die Zeit durch die Darstellung von Einzelbiografien.

In der Führung wird die politische Geschichte sowie die gesellschaftliche, kulturelle, mediale und wirtschaftliche Entwicklung von 1918 bis 1933 nachgezeichnet und dabei die Ambivalenz der Moderne beleuchtet.

Schlagworte: Führung, Jüngere Bremer Stadtgeschichte, Zeitgeschichte,  1. Weltkrieg, Novemberrevolution, Räterepublik, Kolonialrevisionismus, Inflation, Frauenwahlrecht, Lebenswelten in der Moderne, Böttcherstraße, Plakate, Kunst und Architektur, Film „Metropolis“, technische Innovation, Schnelldampfer Bremen IV, Wirtschaftskrisen, politische Instabilität, Ende der Weimarer Republik

Individuelle Schwerpunktsetzungen sind nach Absprache möglich.

Zielgruppe: Sekundarstufe I (ab Klasse 7), Sekundarstufe II

Fach/Thema: Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft

Format: Epochenführung

Kosten: Für Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.

Dauer: 60 / 90 Minuten

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Während des Ersten Weltkriegs bleibt Bremen von direkten Kriegseinwirkungen verschont. Dennoch ist der Krieg gegenwärtig – durch die Rüstungsproduktion und den Mangel an Nahrungsmitteln, durch die Berichte von Frontsoldaten, die Kriegsversehrten und die Gefallenen. Die Novemberrevolution trägt schließlich zum Kriegsende bei, beseitigt die Monarchie und etabliert die Demokratie. Der Arbeiter- und Soldatenrat übernimmt in Bremen die politische Macht, Senat und Behörden arbeiten jedoch zunächst weiter. Mit der Ausrufung der Räterepublik am 10. Januar 1919 radikalisiert sich die Revolution. Am 4. Februar wird sie von Freikorps und von Truppen der Reichsregierung blutig niedergeschlagen.

Die Führung schlägt einen Bogen vom Kriegsschiffbau in Bremen über den Ersten Weltkrieg und die Novemberrevolution bis hin zur Niederschlagung der Bremer Räterepublik im Februar 1919. Exponate und Modelle in der Ausstellung veranschaulichen das Thema eindrücklich. Diesem Kapitel der jüngeren Bremer Stadtgeschichte kommt eine herausgehobene Bedeutung zu. Bremen ist ein Zentrum der politischen Radikalisierung, in deren Folge ähnlich wie in München eine sozialistische Räterepublik entsteht.

Schlagworte: Führung, Jüngere Bremer Stadtgeschichte, Zeitgeschichte, Erster Weltkrieg, Modell eines Kriegsschiffes, Bezugsschein für Lebensmittel, Aufstand der Matrosen in Kiel 1918, Novemberrevolution 1918/19, Räterepublik, Arbeiter- und Soldatenrat, Kämpfe um politische Oberhoheit.

Zielgruppe: Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Fach/Thema: Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft

Format: Epochenführung

Kosten: Für Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.

Dauer: 60 Minuten

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Kurzführung durch die Sonderausstellung und Gruppenarbeit im World-Café

In der Epochenausstellung Experiment Moderne. Bremen nach 1918 beleuchtet das Focke-Museum die Zeit zwischen der Novemberrevolution von 1918 und dem Ende der Weimarer Republik 1933. Neben den politischen Umbrüchen zeigt die Ausstellung die gesellschaftlichen, kulturellen, medialen und wirtschaftlichen Entwicklungen im Bremen der 1920er- und 30er-Jahre.

Nach einer Einführung in die Ausstellung  erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich vertiefend mit den drei Hauptkapiteln der Ausstellung „Revolution und Gegenrevolution“, „Glanz und Elend der Goldenen Zwanziger Jahre“ und „Krisen der Moderne“ auseinander zu setzen. Im Zentrum steht dabei der ambivalente Begriff der Moderne. Was waren die Neuerungen und fortschrittlichen Entwicklungen in der Zeit nach 1918? Wie hingen diese mit den politischen und wirtschaftlichen  Krisen zusammen? Welche antidemokratischen Haltungen entwickelten sich parallel dazu?

 

In Form eines World-Cafés werden zu jedem Thema zentrale Fragen aufgeworfen und miteinander diskutiert. Am Ende stellen die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig ihre Ergebnisse vor.

 

Schlagworte: Führung und World Café, Zeitgeschichte,  Moderne, Novemberrevolution, Räterepublik, Inflation, Frauenwahlrecht, Lebenswelten in der Moderne, Böttcherstraße, Plakate, Kunst und Architektur, Film „Metropolis“, technische Innovation, Schnelldampfer Bremen IV, Wirtschaftskrisen, politische Instabilität, Ende der Weimarer Republik

 

Zielgruppe: Sekundarstufe I (ab Klasse 9), Sekundarstufe II

Fach/Thema: Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft

Format: Führung mit Vertiefungsangebot

Kosten: Für Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.

Dauer: 2,5 – 3 Stunden

Anzahl der Personen: Klassenstärke



Angebote in der Dauerausstellung

Die Ausstellung Wissenswerkstatt Archäologie zeigt Originalfunde aus dem Bremer Raum, die das Leben von der Altsteinzeit bis in das frühe Mittelalter anschaulich vermittelt. An Medienstationen kann Näheres zu einzelnen Funden nachgeforscht werden. Dabei steht auch die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen im Blickpunkt: In einem Trick-Film kann der Weg eines Fundstückes von der Ausgrabung bis ins Museum verfolgt werden.

Die Fülle der steinzeitlichen Objekte reicht vom Backenzahn eines Mammuts und anderen eiszeitlichen Tierknochen bis hin zu Werkzeugen, Waffen, Schmuck oder Gefäßen. Anhand von Schädel-Nachbildungen des Neandertalers und des heutigen Menschen lässt sich ein Teil der Menschheitsgeschichte plastisch nachvollziehen. Eine Besonderheit bildet der Fund eines jungsteinzeitlichen Holzpfluges, der zeigt, wie die Menschen schon damals Ackerbau betrieben.

Wie wurde Feuer gemacht? Wie fertigte man Waffen und Werkzeug? Wo wohnten die Menschen in der Steinzeit? Schülerinnen und Schüler lernen in einem Rundgang durch die Ausstellung das Leben der Menschen in der Steinzeit kennen. Es werden Fundstücke und Nachbildungen von steinzeitlichem Werkzeug in der Gruppe herumgereicht. An den Medienstationen in der Ausstellung vertiefen die Kinder in Kleingruppen verschiedene Themen und stellen sich diese gegenseitig vor. Anschließend fertigen sie steinzeitliche Musikinstrumente, Kunst oder Schmuck.

Programm 1: Steinzeitliche Musik: Es werden Schwirrhölzer mit Feuer- und Sandsteinen bearbeitet und zum „summen“ gebracht.

Programm 2: Steinzeitliche Kunst und Schmuck: Die Schülerinnen und Schüler ritzen mit Feuersteinen Motive in Schieferplatten oder stellen Amulette und Halsketten aus Fimo her.

Schlagworte: Archäologie, Ur- und Frühgeschichte, Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit, Forscherwerkstatt, Fundstücke, Grabung, Trick-Film, Medien, Klimawandel, Kalt- und Warmzeiten, Eiszeit, Leben und Arbeiten in ur- und frühgeschichtlicher Zeit, der Mensch in der Ur- und Frühgeschichte, Essen und Trinken, Siedlungsspuren, Feuerstein, Feuer, Knochen von Mammut, Auerochse und Wollnashorn, Homo Sapiens Sapiens, Neanderthaler, Handel, Beil, Faustkeil, Grabbeigaben, Vasen und Gefäße, Keramik, Amulett, Halskette, Musikinstrument, Schwirrholz

Zielgruppe: 4. – 7. Klasse

Fach/Thema: Naturwissenschaften, Sachkunde, Umwelt, Geschichte, Musik, Kunst

Format: handlungsorientierte Führung mit praktischem Programm

Dauer: 120 Minuten

Kosten: Bremer Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.

Anzahl der Personen: Klassenstärke (Klassen werden durch zwei Fachkräfte des Museums betreut.)

Was haben die Römer in Bremen verloren?

Die Ausstellung Wissenswerkstatt Archäologie zeigt Originalfunde aus dem Bremer Raum, die das Leben von der Altsteinzeit bis in das frühe Mittelalter anschaulich vermittelt. An Medienstationen kann Näheres zu einzelnen Funden nachgeforscht werden. Dabei steht auch die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen im Blickpunkt: In einem Trick-Film kann der Weg eines Fundstückes von der Ausgrabung bis ins Museum verfolgt werden.

Die Bandbreite der Funde vor 2000 Jahren reicht von kostbaren Grabbeigaben wie Werkzeugen, Waffen und Schmuck bis zu einem Musikinstrument aus einer kleinen Siedlung in Habenhausen. Die Reste eines Webstuhls und einer hölzernen Egge verdeutlichen, wie die Menschen hier arbeiteten. Einige prächtige römische Objekte wie Münzen, Gefäße oder Waffen zeugen von Handel und Austausch zwischen Römern und einheimischer Bevölkerung. Aus dieser Zeit finden sich viele Siedlungsspuren auf Bremer Gebiet, aus denen wir viel über den Alltag der Gesellschaft erfahren.

In Gruppen wird überlegt, was diese Fundstücke über Römer und Germanen und über das tägliche Leben der damaligen Zeit erzählen. An den Medienstationen in der Ausstellung vertiefen die Kinder in Kleingruppen verschiedene Themen und stellen sich diese gegenseitig vor. Im praktischen Teil wird ein buntes Mosaik, ein römisches Badesalz oder ein Duft hergestellt oder ein Öllämpchen getöpfert.

Programm 1: Mosaik: Mit bunten Glassteinen wird ein römisches Mosaikbild erstellt.

Programm 2: Duft: Mit Salz aus dem Toten Meer, Lavendel- und Rosenblättern und weiteren Zutaten wird ein römisches Parfum oder ein Badesalz kreiert.

Programm 3: Töpfern: Es wird ein Öllämpchen getöpfert.

Schlagworte: Archäologie, Ur- und Frühgeschichte, Römische Kaiserzeit, Völkerwanderung, Frühmittelalter, Forscherwerkstatt, Fundstücke, Grabung, Trick-Film, Medien, Leben und Arbeiten vor 2000 Jahren, Essen und Trinken, Musikinstrument, Leier, Siedlungsspuren, Handel, Beil, Schwertscheide, Kasserole, Grabbeigaben, Vasen und Gefäße, Keramik, Schmuck, Glasperlen, Münzen, Gewandnadel (Fibel), Parfum.

Zielgruppe: 4. – 7. Klasse

Fach/Thema: Naturwissenschaften, Sachkunde, Umwelt, Geschichte, Kunst

Format: handlungsorientierte Führung mit praktischem Programm

Dauer: 120 Minuten

Kosten: Bremer Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Klassen werden durch zwei Fachkräfte des Museums betreut.

Im Jahre 782 wird „Bremum“ zum ersten Mal genannt. Dieser Ort wird noch zur Zeit Karls des Großen Bischofssitz. Neben der Domburg wächst eine Siedlung von Kaufleuten und Handwerkern. Ein Hafen entsteht an der Balge. Um 1200 ist Bremen gewachsen, hat eine Befestigung um die Stadt. Die Bürgerinnen und Bürger bilden einen Rat und werden unabhängiger vom Bremer Erzbischof. 200 Jahre später erlebt die Stadt eine Wirtschaftsblüte.

Wie leben die Menschen im mittelalterlichen Bremen? Wie wohnen und arbeiten sie? Und was erzählt ein winziges Pfefferkorn über Bremen als Handelsstadt? Diese und weitere Fragen werden bei der Führung für Schülerinnen und Schüler spannend und informativ aufbereitet. Im anschließenden praktischen Teil gießen sie das Bremer Stadtsiegel oder erforschen in Fockes Labor mittelalterliche Materialien.

Programm 1: Siegel gießen: Herstellung des Bremer Stadtsiegels von 1366 aus Gips

Programm 2: Fockes Labor: Besuch von Fockes Labor, zur Auswahl stehen die Werkstoffe Fasern, Münzen, Holz, Keramik und Knochen.

Schlagworte: Führung mit praktischer Aktion, Bremer Stadtgeschichte, Gründung Bremens, „Bremun“, fränkisches Reich, Düne, Weser, Bischofssitz, Verteidigung, Domburg, Kaufleute, Handel, Handwerker, Hafen, Balge, Befestigung der Stadt, Erzbischof, Kirche, Bürger, Lebensbedingungen der mittelalterlichen Bremerinnen und Bremer, Bedeutung der Schreibkunst im Mittelalter, mittelalterliche Kultur, Stadtsiegel, Entwicklung des mittelalterlichen Stadtbildes, Stände- und Zunftwesen, Bremen als Pilgerstadt, Religion, Machtverteilung zwischen Rat und Erzbischof, Kämpfe um politische Oberhoheit, Wirtschaftsblüte, Hanse.

Zielgruppe: Grundschule, Sekundarstufe I, ab 8 Jahren

Fach/Thema: Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Geografie, Kultur, Kunst, Religion, Ethik

Format: Führung mit praktischem Programm

Kosten: Für Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.

Dauer: 90 Minuten (nur Führung: 60 Minuten)

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Die Führung behandelt die Zeit des Nationalsozialismus vom Ende der Weimarer Republik, der Errichtung der Diktatur im Jahre 1933 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945. Es wird veranschaulicht, wie sich das Leben der Menschen in Deutschland und Bremen in der NS-Diktatur veränderte. In verdichteter Darstellung ermöglichen Originalobjekte, Zeitdokumente und Videos Einblicke in allgemeine und konkret bremische Aspekte der Zeit.

Ein kurzer Blick auf die Weimarer Republik steht am Anfang: Wie ist die wirtschaftliche Lage in Bremen nach Fertigstellung des Riesendampfers Bremen IV im Jahr 1929 und wie wählen die Bremerinnen und Bremer Anfang der 1930er Jahre? Wichtige Stationen der Führung sind anschließend der Sturz des Bremer Senats durch die Nationalsozialisten im März 1933, die Zerschlagung der Arbeiterparteien und der Gewerkschaften und die brutale Verfolgung politischer Gegner. Jüdinnen und Juden werden ausgegrenzt, misshandelt und schließlich ermordet. Dokumente aus dem Besitz einer Bremer Familie werfen hierauf ein Schlaglicht. Zudem finden sich Namen und biografische Daten zahlreicher Bremer Opfer der NS-Zeit in einem Polizeiaktenschrank. Schülerinnen und Schüler können darin etwa dem Thema Widerstand oder der Ermordung kranker und behinderter Menschen nachgehen. Schließlich geht die Führung auf das „Rüstungszentrum“ Bremen (Werften, Flugzeug- und Autobau) ein, das bei Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg massiv zerstört wird.

Schlagworte: Führung, Bremer Stadtgeschichte, Zeitgeschichte, Zweiter Weltkrieg, A.G. Weser, Bremer Wahlergebnisse von 1932 und 1933, Machtergreifung, Gewaltherrschaft, 1933: Koalitionssenat aus SPD, DVP und Deutscher Staatspartei, NSDAP, Gleichschaltung, Propaganda, „Drittes Reich“, Polizeiaktenschrank zu Verfolgung und Widerstand, Konzentrationslager, Massenmord, KZ-Häftlinge, Zwangsarbeit, Kriegsindustrie, Bremen als Rüstungszentrum (Werften, Flugzeug und Autobau), Kriegsgefangene, Luftangriffe auf Bremen, Zerstörung Bremens, Vernichtung des Bremer Westens im Luftkrieg

Zielgruppe: Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Fach/Thema: Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Religion, Ethik

Format: Epochenführung

Kosten: Für Bremer Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.

Dauer: 60 Minuten

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Hinweis für Lehrer, die das Thema vertiefen möchten: Das Focke-Museum bietet eine Schuloffensive zum Thema „Bremen im Nationalsozialismus am Beispiel Zwangsarbeit – Eine Graphic Novel“ an. Dies ist ein Projekt mit sechs Terminen á 120 Minuten, in dem Besuche des Denkortes Bunker Valentin und der Landesarchäologie Bremen geplant sind. Geeignet ab Schulstufe 9. Weitere Informationen hier.

 

Erinnern funktioniert räumlich – Das Schaumagazin des Focke-Museums ist angelegt als begehbares kulturelles Gedächtnis. Auf einer Ausstellungsfläche von 1.000 qm, die sich über zwei Ebenen erstreckt, sind rund 8.000 kulturhistorische und historische Objekte einander thematisch zugeordnet und nach dem Alphabet: von „A wie Anfangen“ bis „Z wie zu Grabe tragen“ ausgestellt. Es gibt interaktive Stationen, so kann man das Pausenzeichen von Radio Bremen anhören oder sich auf einer Waage wiegen. Ein Mediaguide ermöglicht individuelles Entdecken.

Nach einer kurzen Einführung in das Prinzip des Schaumagazins und ausgestattet mit Suchaufgaben gehen die Kinder und Jugendlichen in Kleingruppen los. Sie finden eine Fülle spannender Objekte und Geschichten und entdecken das Schaumagazin auf eigene Faust. Mit Hilfe des Mediaguides recherchieren sie Informationen zu verschiedenen Themen wie Kinderspielzeug, Elektrizität, Bremer Porträts und vielem mehr. Am Ende stellen sich die Kinder gegenseitig Ihre Ergebnisse vor, so dass die Klasse viele spannende Schlaglichter auf das Schaumagazin und die Sammlung des Museums erhält.

Schlagworte: Rallye, Schaumagazin, Bremer Geschichte, Kulturgeschichte, handlungsorientiertes Arbeiten und eigenständiges Lernen, Gruppenarbeit, Mediaguide, Kinderspielzeug, Elektrizität, Bremer Porträts, Wiegen und Messen, Reisen früher, Handel, Feste früher, Möbel, Keramik, Bernhard Hoetger: Licht und Schatten Zyklus, Totenmaske von Gesche Gottfried, Fotografie, Musikinstrumente, Raumfahrtindustrie, Schifffahrt, Walfang

Zielgruppe: Grundschule, Sekundarstufe I. Die Rallye ist für zwei Altersstufen, für die 3.-5.Klasse und für die 6.-9. Klasse, angelegt.

Fach/Thema: Geschichte, Kulturgeschichte, Kunst, Technik, Wirtschaft

Format: Rallye mit dem Mediaguide

Kosten: Schulen nehmen kostenfrei teil.

Dauer: 120 Minuten

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Im Museum entdecken, experimentieren und erleben

Fockes Labor ist ein Aktions- und Experimentierraum für Kinder und Jugendliche. Das Labor besteht aus 15 mobilen Lernstationen zu fünf Themen und ermöglicht die forschende Arbeit am Original.

Ausgerüstet mit Schürze und Werkzeugen, gehen die Kinder und Jugendlichen in kleinen Teams von bis zu vier Personen eigenständig ans Werk. Es werden mittelalterliche Keramikfragmente, archäologische Knochenfunde, historische Münzen und typische Möbelhölzer untersucht und bestimmt. Ebenso werden Naturfasern und Gewebearten betrachtet, befühlt und mikroskopiert, Knochen mit Ringbohrungen verziert, Keramikscherben restauriert und Münzen geprägt. Begleitet wird das praktische Arbeiten von einem kurzen Rundgang durch das Museum, in dem die behandelten Inhalte von Fockes Labor vertieft werden.

Die Lernstationen enthalten neben Informationsmaterialien, Arbeitsblättern und Werkzeugen wie Lupe, Mikroskop, Waage und Handbohrer auch historische originale Objekte. Fockes Labor kann im Unterricht gezielt eingesetzt werden, um bestimmte Themen oder Materialien (Archäologie, Handwerk, Mittelalter) praktisch zu vermitteln. Sprechen Sie uns bei individuellen Wünschen gerne an!

Schlagworte: Lernstationen zu fünf Materialien: Fasern, Münzen, Holz, Keramik, Knochen, Forschende Arbeit am Original, handlungsorientiertes Arbeiten und eigenständiges Lernen, Stationenlernen, Gruppenarbeit, Werkzeuge, Aktions- und Experimentierraum, Handwerk, Bremer Stadtgeschichte, Ur- und Frühgeschichte, Archäologie, Mittelalter, Religion

Zielgruppe: Grundschule, Sekundarstufe I / ab 9 Jahren

Fach/Thema: Naturwissenschaften, Umwelt, Geschichte, Kultur, Kunst, Religion, Ethik

Format: Ein Aktions- und Experimentierraum für Kinder und Jugendliche

Kosten: Für Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.

Dauer: 120 Minuten

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Wissenswertes für Ihren Besuch mit einer Schulklasse

Angebote für Weiterführende Schulen
Unsere Führungen und praktischen Programme für weiterführende Schulen haben ein großes Themenspektrum. Auch Berufsschulklassen finden spannende Themen. Sprechen Sie uns an, wenn das für Sie Passende nicht dabei ist. Viele Programme haben einen handlungsorientierten und praktischen Schwerpunkt.

Kostenfrei für Bremer Schulen!
Schulklassen aus dem Land Bremen haben im Focke-Museum dank der Unterstützung des Vereins für Freunde des Focke-Museums im Klassenverband freien Eintritt und können kostenfrei an unseren Bildungsprogrammen teilnehmen. Für Sonderausstellungen gelten ggf. andere Regelungen.

Inklusion
Einer Inklusionsklasse wird im Focke-Museum eine zweite museumspädagogische Fachkraft zur Verfügung gestellt, um den Betreuungsschlüssel zu verbessern und verschiedene Ansprachen und Angebote für die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ermöglichen. Unsere inklusiven Programme sind gekennzeichnet.

Diversität
Interkulturelle Angebote sind gekennzeichnet. Wir bieten neben interkulturellen Führungen oder Museumsgesprächen auch fremdsprachige Führungen auf Englisch, Französisch und Türkisch zu verschiedenen Themen an. Sprechen Sie uns an!

Mach mit beim geschichtswettbewerb!

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