Mai 2019

Die interaktive Ausstellung #Meinwanderungsland macht am 11. und 13. Mai auf Einladung des Focke-Museums in Bremen Station. Das Projekt des Dokumentationszentrums und Museums über die Migration in Deutschland (DOMID e.V.) bereist 18 Städte in ganz Deutschland mit einer mobilen Ausstellung und sammelt die Geschichten der Migrationsgesellschaft. Alle Menschen in Deutschland sollen sich dadurch als Teil der Migrationsgesellschaft entdecken können. 

In Bremen steht #Meinwanderungsland am 11. und 13. Mai vor dem Rathaus. An der Multimediastation kann jeder eine persönliche Geschichte erzählen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es
eine eigene Migrationsgeschichte in der Familie gibt oder nicht.

Termine in Bremen

Interaktive Ausstellungs- und Erzählplattform
11. Mai, 11 bis 17 Uhr
13. Mai, 13 bis 18 Uhr
Oberer Domshof
Eintritt frei
Bei starkem Regen, Schnee oder Windböen muss die Ausstellung leider ausfallen.

Presseführung am 11. Mai, 11.30 Uhr
Oberer Domshof

Veranstaltung im Begleitprogramm
12. Mai, 15 Uhr
Wenn Objekte reden – Bremer Migrationsgeschichten
Theater Aber Andersrum
Eintritt 4 € (zzgl. Eintritt)

Über das Projekt:
Das von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration geförderte
Projekt „Gemeinsam unterwegs? Geschichte(n) der Migrationsgesellschaft“ basiert auf drei Bausteinen:
einer Tour durch ganz Deutschland, Workshops in Bildungseinrichtungen sowie einer Kampagne unter
dem Hashtag #Meinwanderungsland. Das Ziel ist es, Stereotype, Mythen und Vorurteile über Migration
abzubauen. Mit einem multiperspektivischen Ansatz soll an einem neuen pluralen gesellschaftlichen
Narrativ und einer inklusiven Erinnerungskultur gearbeitet werden.

Über DOMiD:
DOMiD, das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V., sammelt,
bewahrt und stellt Zeugnisse zur Geschichte der Migration in Deutschland aus. Mit mehr als 150.000
Objekten, Dokumenten und Interviews verfügt DOMiD über die bundesweit größte Sammlung von
Objekten und Zeugnissen, die die vielfältige Geschichte der Migration nach Deutschland
dokumentieren. Das Vereinsziel ist es, die Sammlung künftig in einem ‚Haus der
Einwanderungsgesellschaft‘ auszustellen. DOMiD wird gefördert durch das Ministerium für Kinder,
Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) des Landes Nordrhein-Westfalen und die Stadt Köln.

Über „Focke vernetzt“
Das Focke-Museum unterstützt #Meinwanderungsland im Rahmen des Projekts „Focke vernetzt“, das von der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen der Initiative „360 Grad – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ für vier Jahre gefördert wird. Das Landesmuseum möchte in den kommenden Jahren nicht nur seine Dauerausstellung zur Stadtgeschichte überarbeiten, sondern sein gesamtes Angebot öffnen und verändern. Das Museum möchte zu einem Kompetenzzentrum für Stadtgeschichte und Forum für gesellschaftlichen Dialog werden. Hier spielt die Erarbeitung der Migrationsgeschichte zusammen mit verschiedenen Communities in der Stadt eine bedeutende Rolle.

Projekte

Projekte