November 2019

Die Gesellschaft wird immer vielfältiger und damit auch unsere Erinnerung. Woean erinnern wir uns? Und wer ist „wir“ im Einwanderungsland Deutschland? Diesen Fragen stellt sich die neue Vortragsreihe „Geteilte Erinnerung(en)“ im Focke-Museum.

26. November, 19:00 Uhr
Der Umbau der deutschen Erinnerungskultur in der Einwanderungsgesellschaft Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann

Wir erleben gerade, wie sich die Zusammensetzung des nationalen „Wir“ dramatisch verändert. Damit stellen sich neue Fragen: Wer gehört dazu? Wer erzählt welche Geschichte? Wer wird ein- oder ausgeschlossen? Die deutsche Erinnerungskultur steht 30 Jahre nach ihrem Aufbau vor neuen Herausforderungen. Wie kann sie sich öffnen für neue Perspektiven und Praktiken, die der kulturellen Diversität in diesem Land gerecht werden?

Eintritt: 4 € Kartenvorverkauf an der Museumskasse

29. November, 19:00 Uhr
Ich bin von hier. Hört auf zu fragen! Lesung mit Ferda Ataman

Die Art, wie wir über Migration, Geflüchtete und Integration reden, zeigt: Wir haben ein Wahrnehmungsproblem. Wir tun so, als könnten wir ernsthaft entscheiden, ob wir Migranten im Land haben wollen oder nicht, und wenn ja, wie viele wir davon vertragen. Das ist Blödsinn. Sie sind längst da – und ein Teil des »wir«.

Im Rahmen der Migrant*innentage
In Kooperation mit dem Lagerhaus Bremen
Eintritt: 4 €
Kartenvorverkauf an der Museumskasse und im Kulturzentrum Lagerhaus

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