Di 26. Nov 19:00

Der Umbau der deutschen Erinnerungskultur in der Einwanderungsgesellschaft

Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann

Vortragsreihe "Wer sind wir?"

Wir erleben gerade, wie sich die Zusammensetzung des nationalen "Wir" dramatisch verändert. Damit stellen sich neue Fragen: Wer gehört dazu? Wer erzählt welche Geschichte? Wer wird ein- oder ausgeschlossen? Die deutsche Erinnerungskultur steht 30 Jahre nach ihrem Aufbau vor neuen Herausforderungen. Wie kann sie sich öffnen für neue Perspektiven und Praktiken, die der kulturellen Diversität in diesem Land gerecht werden?

Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann ist eine  deutsche Anglistin, Ägyptologin und Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Sie veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur englischen Literatur und zur Archäologie der literarischen Kommunikation. Seit den 1990er Jahren ist ihr Forschungsschwerpunkt die Kulturanthropologie, insbesondere die Themen kulturelles Gedächtnis, Erinnerung und Vergessen. 2018 erhielten sie und ihr Mann Jan Assmann den Friedenspreis des deutschen Buchhandels für ihre Forschungen zum Thema Kultur und Gedächtnis.

4 €
Keine Reservierung, Kartenvorverkauf an der Museumskasse.