Di 23. Feb 19:00

Versteinerung der Stadt

Digitaler Vortrag mit Prof. Dr. Uta Halle zur Stadtentwicklung von 1200-1400

Dauerausstellung

Turmfundament unter dem abgebrannten Haus von Harms am Wall in höherer Auflösung.

Bei diesem Vortrag geht es um die Zeit von 1200 bis 1400. Neue Baustoffe wie Ziegel und Dachpfannen zur sogenannten „Versteinerung der Stadt“ wurden eingeführt. Die Bremer Bürger wurden in dieser Zeit zu ernstzunehmenden Machtfaktoren. Sie hatten sich von der kirchlichen Herrschaft emanzipiert und waren angesehene Handelspartner. Sie ließen sich profane Steinkammern („Steenkammern“) errichten. Die Straßen erhielten teilweise ein Pflaster aus Stein. Die Stadtmauer wurde errichtet und mit dem Rathaus bekam die Stadt einen Repräsentationsbau. Es entstand ein größeres Warenangebot bis hin zu exotischen Gewürzen wie beispielsweise Pfeffer. Klosteranlagen und Kirchen wurden neu gebaut oder ausgebaut und die Stadt wurde um das Stephaniviertel erweitert. Die Schiffe wurden größer und konnten den natürlichen Hafen in der Marktbalge nicht mehr anlaufen, deshalb verlegte die Stadt ihren Hafen an die Schlachte.

Anmeldung unter anmeldung--at--focke-museum.de bis zum 22. Februar. Sie erhalten dann den Teilnahmelink zugeschickt. Die Übertragung via Zoom statt.