10. März bis 8. September 2013

Archäologie unterm Hakenkreuz

Die Sonderausstellung befasst sich mit dem Mythos Germanien in Hinblick auf ein bislang wenig beachtetes Kapitel im Nationalsozialismus. Sie deckt auf, wie der Mythos entstand und sich über die Jahrhunderte weiter entwickelte. Sie entlarvt die enge Verzahnung von Archäologie und Politik im dritten Reich und zeigt, dass die Archäologen Wegbereiter für Eroberung, Plünderung und Vernichtung waren. Ebenso wird verdeutlicht, wie der Mythos weiterlebt und ideologisch verklärte Vorstellungen, Zeichen und Symbole bis heute in der rechten Szene propagiert werden. Der Begleitband zur Ausstellung ist im Museumshop erhältlich.