29. Oktober 2017 bis 2. April 2018

Zwischen 1560 und 1630 entstand in Bremen eine große Zahl von Repräsentationsmöbeln mit figürlichen Bildschnitzereien, die detailreiche Schilderungen religiösen Inhalts zeigen. Die Ausstellung erläutert am  Beispiel der Bildschnitzereien, wie ein epochaler gesellschaftlicher Wandel auf die Künste wirkte und wie diese wiederum gewandelte Glaubensgrundsätze propagierten. Es wird eine Kunst beleuchtet, die, ebenso wie der reformierte Glaube, nicht ihren Verlauf hätte nehmen können ohne die vorhergehende Entwicklung von Buchdruck und Kupferstich.