Bühne mit Leinwand

übermorgen

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Mit dem Projekt „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen” arbeitet das Focke-Museum daran, das Museum als offene, lernende und kooperative Institution weiterzuentwickeln. Im Zentrum steht die Frage, wie Museen unter sich wandelnden gesellschaftlichen, technologischen und institutionellen Rahmenbedingungen zukunftsfähig bleiben können und welche neuen Formen der Zusammenarbeit, Beteiligung und Organisationsentwicklung dafür notwendig sind.

Ein zentraler Baustein in diesem Zusammenhang ist unser eigenes Projekt „FreiStil – kokreative Arbeit in Geschichtsmuseen”. FreiStil wird gemeinsam mit dem Verein Lichtgrenze umgesetzt und setzt an der Stelle an, an der ÜberMorgen strategische Impulse gibt: in der konkreten Praxis. Gemeinsam mit verschiedenen Akteur:innen aus der Stadtgesellschaft erproben wir neue Formen der Zusammenarbeit, des gemeinsamen Erzählens und der partizipativen Wissensproduktion. Unser Ziel ist es, museale Arbeitsweisen langfristig zu öffnen, Machtverhältnisse zu reflektieren und kokreative Prozesse strukturell im Museum zu verankern.

Dabei verstehen wir Vernetzung als ein wachsendes Geflecht. Verbindungen entstehen oft leise im Hintergrund, werden mit der Zeit stabiler und tragen Wissen, Erfahrungen und Ideen weiter. Sie verbinden unterschiedliche Akteure, stärken sich gegenseitig und ermöglichen Wissenstransfer in viele Richtungen. ÜberMorgen bietet den Raum, um genau solche tragfähigen Verbindungen aufzubauen, zu pflegen und weiterzuentwickeln.

In Zukunftsforen, Werkstätten und Austauschformaten reflektieren wir unsere Erfahrungen aus FreiStil, bringen sie in den bundesweiten Diskurs ein und lernen zugleich von anderen Institutionen. So verbinden sich strategische Organisationsentwicklung und experimentelle Projektarbeit zu einem gemeinsamen Transformationsprozess.

„Übermorgen“ wird von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

Menschen auf einem Podium bei einer Diskussion