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wer wir sind – was wir tun
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Das Focke-Museum, Bremens Landesmuseum, lädt dazu ein, die Geschichte des Zwei-Städte-Staats und seiner Menschen zu erfahren. Es bewahrt sein materielles und immaterielles Kulturerbe wie auch einen Schatz an Kunstobjekten von überregionaler Bedeutung. Diesen Reichtum macht es einem breiten Publikum zugänglich. Im Fokus stehen die unterschiedlichen Lebenswelten der Bremer*innen. Das kollektive Gedächtnis des Bundeslandes wird aus vielen Perspektiven betrachtet.
Die Präsentationen historischer Originale erzählen vom Ringen der Bremer*innen um ihre politischen und sozialen Rechte und um die staatliche Eigenständigkeit. Wir reagieren auf den andauernden Wandel der von Vielfalt – und auch von Gegensätzen – geprägten Stadtgesellschaft. Als Kulturinstitution, die der Freiheit von Wissenschaft und Kunst verpflichtet ist, tragen wir zur faktenbasierten und kritischen Auseinandersetzung mit Geschichte(n) bei. Daraus ergeben sich Anregungen für gesamtgesellschaftliche, offene und kreative Dialoge. Wir gestalten einen inklusiven Ort kultureller Teilhabe mit identitätsstiftendem Potential. Hierzu dienen thematisch weit gefasste Ausstellungen sowie ein abwechslungsreiches Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm. Es ist uns ein besonderes Anliegen, den unterschiedlichen Wissens-, Interessens- und Erfahrungshintergründen der Besucher*innen mit Aufmerksamkeit zu begegnen. Das Museumserlebnis soll ihnen Freude am Entdecken, Lernen und Betrachten bereiten. In partnerschaftlichen Kooperationen entwickeln wir neue Formate und Formen partizipativer Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb des Museums (Outreach). Unser digitales Angebot wird kontinuierlich erweitert.
Als Museum erfüllen wir die vom ICOM (International Council of Museums) definierten Kernaufgaben: Sammeln, Bewahren, Erforschen, Interpretieren und Ausstellen. Es ist uns wichtig, in allen Bereichen nachhaltig und inklusiv zu handeln. Die Diversität, den Zusammenhalt und Enthusiasmus unseres Teams sehen wir als unsere besondere Stärke. Wir verstehen uns als lernende Organisation und Teil eines weitgespannten Netzwerks aus lokalen und überregionalen Akteur*innen. So profitiert unsere Arbeit von den Synergien eines dynamischen Austauschs.