
angebote für grundschulen
praxisnah und lebendig
angebote für grundschulen
Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Bildungsprogramme für Grundschulen.
unsere angebote in der dauerausstellung
PLAYMOBIL – Stadtgeschichte(n)

Workshop und Rallye für Schulen Entdecken, rätseln und gemeinsam Lösungen finden: Unser interaktiver Workshop mit Rallye durch die neue Sonderausstellung PLAYMOBIL Stadtgeschichte(n) bietet Schulklassen ein abwechslungsreiches Lernerlebnis. In rund 90 Minuten erkunden die Schülerinnen und Schüler anhand von 20 Szenarien mit Playmobil-Figuren Ereignisse aus der Bremer Stadtgeschichte, tüfteln wie bei Escape Games an kniffligen Aufgaben und finden am Ende eine Schatzkiste, deren Schlösser es mit der richtigen Lösung zu öffnen gilt.
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 2 EUR pro Schüler
für Schulklassen der Jahrgänge 3 bis 7
vom korn zum brot – die mühle oberneuland

Die Windmuehle von 1848, ein Galerieholländer, ist das Wahrzeichen Oberneulands. Seit den 1970er Jahren gehört sie zum Focke-Museum. Im Inneren der Muehle wird die Ausstellung „Vom Korn zum Brot“ gezeigt. Wie hat ein Bauer früher gearbeitet? Welche Geräte benutzte er? Wie arbeitete ein Müller und woher bekamen die Menschen ihr Brot?
In einer handlungsorientierten Führung lernen die Kinder die Geschichte des Müllereiwesens, der Getreideernte und des bäuerlichen Brotbackens kennen. Sie erfahren auf anschauliche Weise etwas über die Funktionsabläufe einer Mühle und die Lebensbedingungen auf dem Land.
Mit einer Staubmühle wird das Korn von seiner Schale-getrennt, die „Spreu vom Weizen“. Anschließend mahlen die Kinder das Korn in einer Handmühle. Anhand einfacher Experimente mit einer kleinen Hand-Windmühle wird gezeigt, wie die Mühlenflügel im Wind stehen müssen, damit sie sich drehen. Es werden der Mehlboden und der Steinboden besichtigt, wo die technischen Abläufe erläutert werden. Am großen Modell der Oberneuländer Mühle wird gezeigt, wie sie funktioniert.
Schlagworte: Mühle Oberneuland, Gallerieholländer von 1848, Ausstellung „Vom Korn zum Brot“, funktionstüchtige Mühle, Geschichte des Müllereiwesens, bäuerliches Ernten und Brotbacken, Funktionsabläufe einer Kappenwindmühle, verschiedene Mühlentypen, Lebensbedingungen( der Müller) auf dem Lande, Korn dreschen, Getreide mahlen an steinernen Handmühlen
Zielgruppe: Kita, Grundschule, Sekundarstufe I / ab 4 Jahren
Fach/Thema: Naturwissenschaften, Sachkunde, Umwelt, Geschichte, Kultur
Format: handlungsorientierte Führung
Kosten: für Schulen und Kindergärten kostenlos
Dauer: 60 Minuten
Anzahl der Personen: Klassenstärke
Mühlenführungen sind freitags zu diesen Zeiten möglich: 9:00 – 10:00 Uhr, 10:15 – 11:15 Uhr und 11:30 – 12:00 Uhr. Vom 1. Dezember bis 31. März ist die Mühle geschlossen.
Anfahrt:
Mühle Oberneuland
Mühlenweg 34
28355 Bremen
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Ab Hauptbahnhof mit den Straßenbahnlinien 4 in Richtung Lilienthal bis zur Haltestelle Vorstraße, dann umsteigen in die Buslinien 33 oder 34 bis Haltestelle Bahnhof Oberneuland.
Ab Hauptbahnhof mit dem Regionalzug bis Bahnhof Oberneuland, Fußweg ca. 400 Meter.
Mit dem PKW:
Kommen Sie von der Autobahn A1, fahren Sie bis zum Bremer Kreuz. Nehmen Sie von hier die Autobahn A27, Richtung Bremerhaven. Verlassen Sie die A27 bei der Abfahrt Bremen-Vahr. Fahren Sie auf dem Autobahnzubringer stadtauswärts, Richtung Oberneuland. Am Ende des Zubringers biegen Sie rechts ab und sehen die Mühle auf der linken Seite.
kinderleben – kinderspiel
Im Kindermuseum ist ein großer Teil der bedeutenden Spielzeugsammlung – vom Spielzeug des Mittelalters bis zum Anfang des Jahrhunderts – ausgestellt. Dabei wird Spielzeug mit Gebrauchsspuren genauso wie „neuwertiges“ Spielzeug gezeigt. Sichtbar wird in der Ausstellung, wie technische und gesellschaftliche Entwicklungen, aber auch Berufe der Menschen Eingang in die Spielzeugentwicklung finden und wie Spielzeuge Mädchen und Jungen auf ihre spätere Rolle im Leben vorbereiten sollten.
Wie wuchsen Kinder früher auf? Womit spielten sie? Eine Führung durch das Kindermuseum widmet sich ganz diesen und weiteren Fragen und beleuchtet dabei das Kindsein in früheren Jahrhunderten. In Suchspielen und Gruppenaufgaben mit dem Mediaguide können die Kinder verschiedene Spielzeuge entdecken und erfahren, wer damit gespielt hat. Im Anschluss ist Zeit, entweder Tiere aus Holzreifen herzustellen, etwas aus Metallbauspielzeug zu konstruieren oder mit alten Spielzeugen aus Holz und Blech zu spielen. Bei gutem Wetter können alte Kinderspiele wie Reifenschlagen oder Stelzenlaufen draußen ausprobiert werden.
Programm 1: Reifentiere: Aus gedrechselten Holzreifen „schlagen“ die Kinder Holztiere, die sie anschließend schleifen und verzieren.
Programm 2: Ankerbau: Aus Ankerbausteinen und Lego entstehen Gebäude nach eigenen Entwürfen oder historischen Vorbildern, mit Metallbaukästen werden Fahrzeuge und vieles mehr konstruiert.
Schlagworte: Kindermuseum, Haus Riensberg,Spielzeuge vom frühen Mittelalter bis zum Anfang des Jahrhunderts, Kinderspiele, Widerspiegeln gesellschaftlicher und technischer Entwicklungen in Kinderspielzeug, Unterschiede zwischen Mädchen- und Jungenspielzeug, Suchspiele, Gruppenaufgaben, Mediaguide, Praktisches Angebot: Reifentiere schlagen, Technikspielzeug konstruieren, Alte Kinderspiele draußen
Zielgruppe: Kindergarten, Grundschule, Sekundarstufe I | ab 5 Jahren
Format: Eine handlungsorientierte Führung mit praktischem Programm
Kosten: Kostenfrei für Kindergärten und Schulklassen
Dauer: 90 Minuten
Anzahl der Personen: Klassenstärke
das leben in der steinzeit
Die Ausstellung Wissenswerkstatt Archäologie zeigt Originalfunde aus dem Bremer Raum, die das Leben von der Altsteinzeit bis in das frühe Mittelalter anschaulich vermittelt. An Medienstationen kann Näheres zu einzelnen Funden nachgeforscht werden. Dabei steht auch die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen im Blickpunkt: In einem Trick-Film kann der Weg eines Fundstückes von der Ausgrabung bis ins Museum verfolgt werden.
Die Fülle der steinzeitlichen Objekte reicht vom Backenzahn eines Mammuts und anderen eiszeitlichen Tierknochen bis hin zu Werkzeugen, Waffen, Schmuck oder Gefäßen. Anhand von Schädel-Nachbildungen des Neandertalers und des heutigen Menschen lässt sich ein Teil der Menschheitsgeschichte plastisch nachvollziehen. Eine Besonderheit bildet der Fund eines jungsteinzeitlichen Holzpfluges, der zeigt, wie die Menschen schon damals Ackerbau betrieben.
Wie wurde Feuer gemacht? Wie fertigte man Waffen und Werkzeug? Wo wohnten die Menschen in der Steinzeit? Schülerinnen und Schüler lernen in einem Rundgang durch die Ausstellung das Leben der Menschen in der Steinzeit kennen. Es werden Fundstücke und Nachbildungen von steinzeitlichem Werkzeug in der Gruppe herumgereicht. An den Medienstationen in der Ausstellung vertiefen die Kinder in Kleingruppen verschiedene Themen und stellen sich diese gegenseitig vor. Anschließend fertigen sie steinzeitliche Musikinstrumente, Kunst oder Schmuck.
Programm 1: Steinzeitliche Musik: Es werden Schwirrhölzer mit Feuer- und Sandsteinen bearbeitet und zum „summen“ gebracht.
Programm 2: Steinzeitliche Kunst und Schmuck: Die Schülerinnen und Schüler ritzen mit Feuersteinen Motive in Schieferplatten oder stellen Amulette und Halsketten aus Fimo her.
Schlagworte: Archäologie, Ur- und Frühgeschichte, Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit, Forscherwerkstatt, Fundstücke, Grabung, Trick-Film, Medien, Klimawandel, Kalt- und Warmzeiten, Eiszeit, Leben und Arbeiten in ur- und frühgeschichtlicher Zeit, der Mensch in der Ur- und Frühgeschichte, Essen und Trinken, Siedlungsspuren, Feuerstein, Feuer, Knochen von Mammut, Auerochse und Wollnashorn, Homo Sapiens Sapiens, Neanderthaler, Handel, Beil, Faustkeil, Grabbeigaben, Vasen und Gefäße, Keramik, Amulett, Halskette, Musikinstrument, Schwirrholz
Zielgruppe: 4. – 7. Klasse
Fach/Thema: Naturwissenschaften, Sachkunde, Umwelt, Geschichte, Musik, Kunst
Format: handlungsorientierte Führung mit praktischem Programm
Dauer: 120 Minuten
Kosten: Bremer Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.
Anzahl der Personen: Klassenstärke (Klassen werden durch zwei Fachkräfte des Museums betreut.)
bremen vor 2.000 Jahren
Was haben die Römer in Bremen verloren?
Die Ausstellung „Wissenswerkstatt Archäologie“ zeigt Originalfunde aus dem Bremer Raum, die das Leben von der Altsteinzeit bis in das frühe Mittelalter anschaulich vermittelt. An Medienstationen kann Näheres zu einzelnen Funden nachgeforscht werden. Dabei steht auch die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen im Blickpunkt: In einem Trick-Film kann der Weg eines Fundstückes von der Ausgrabung bis ins Museum verfolgt werden.
Die Bandbreite der Funde vor 2000 Jahren reicht von kostbaren Grabbeigaben wie Werkzeugen, Waffen und Schmuck bis zu einem Musikinstrument aus einer kleinen Siedlung in Habenhausen. Die Reste eines Webstuhls und einer hölzernen Egge verdeutlichen, wie die Menschen hier arbeiteten. Einige prächtige römische Objekte wie Münzen, Gefäße oder Waffen zeugen von Handel und Austausch zwischen Römern und einheimischer Bevölkerung. Aus dieser Zeit finden sich viele Siedlungsspuren auf Bremer Gebiet, aus denen wir viel über den Alltag der Gesellschaft erfahren.
In Gruppen wird überlegt, was diese Fundstücke über Römer und Germanen und über das tägliche Leben der damaligen Zeit erzählen. An den Medienstationen in der Ausstellung vertiefen die Kinder in Kleingruppen verschiedene Themen und stellen sich diese gegenseitig vor.
Programm 1: Mosaik: Mit bunten Glassteinen wird ein römisches Mosaikbild erstellt.
Programm 2: Duft: Mit Salz aus dem Toten Meer, Lavendel- und Rosenblättern und weiteren Zutaten wird ein römisches Parfum oder ein Badesalz kreiert.
Programm 3: Töpfern: Es wird ein Öllämpchen getöpfert.
Schlagworte: Archäologie, Ur- und Frühgeschichte, Römische Kaiserzeit, Völkerwanderung, Frühmittelalter, Forscherwerkstatt, Fundstücke, Grabung, Trick-Film, Medien, Leben und Arbeiten vor 2000 Jahren, Essen und Trinken, Musikinstrument, Leier, Siedlungsspuren, Handel, Beil, Schwertscheide, Kasserole, Grabbeigaben, Vasen und Gefäße, Keramik, Schmuck, Glasperlen, Münzen, Gewandnadel (Fibel), Parfum.
Zielgruppe: 4. – 7. Klasse
Fach/Thema: Naturwissenschaften, Sachkunde, Umwelt, Geschichte, Kunst
Format: handlungsorientierte Führung mit praktischem Programm
Dauer: 120 Minuten
Kosten: Bremer Schulen ist die Teilnahme kostenfrei.
Anzahl der Personen: Klassenstärke (Klassen werden durch zwei Fachkräfte des Museums betreut.)
- Montag bis Mittwoch
geschlossen - Donnerstag bis Sonntag
10:00 – 17:00 Uhr - Führungen für Schulklassen
Dienstag und Mittwoch
Die Ausstellung zur Stadtgeschichte und das Schaumagazin sind bis Ende 2028 wegen Umbaumaßnahmen geschlossen.
beratung, anmeldung und buchung
E-Mail: anmeldung@focke-museum.de
Telefonische Beratung Mo 9:00 -15:00 Uhr
Tel.: 0421-699 600 50
kontaktlehrer werden
Das Focke-Museum hat bereits an über 90 Bremer Schulen Kontaktlehrerinnen und Kontaktlehrer. Genießen auch Sie zukünftig alle Vorteile. Sie erhalten regelmäßig aktuelle Informationen zu unseren Sonderausstellungen, Veranstaltungen und Bildungsangeboten. Sie werden zu unseren Informations- und Fortbildungsveranstaltungen eingeladen und können sich mit uns und den Kolleginnen und Kollegen anderer Schulen fachlich austauschen. Sie und Ihre Familie erhalten kostenfreien Jahreseintritt inS Focke-Museum. Sie sind Ansprechpartner/in für uns und geben die Informationen an Ihr Kollegium weiter.
Kontakt
Katrin Rickerts M.A.
Referentin für Bildung und Vermittlung
Tel. 0421–699 600 39
E-Mail: rickerts@focke-museum.de


wissenswertes für ihren besuch mit einer Schulklasse
Angebote für Grundschulen
Unsere Programme für Grundschulen haben einen großen handlungsorientierten und praktischen Schwerpunkt.
Kostenfrei für Schulen!
Schulklassen haben im Focke-Museum dank der Unterstützung des Vereins für Freunde des Focke-Museums und der Johann-Focke-Stiftung im Klassenverband freien Eintritt und können kostenfrei an unseren Bildungsprogrammen teilnehmen. Für Sonderausstellungen gelten ggf. andere Regelungen.
Inklusion
Einer Inklusionsklasse wird im Focke-Museum eine zweite museumspädagogische Fachkraft zur Verfügung gestellt, um den Betreuungsschlüssel zu verbessern und verschiedene Ansprachen und Angebote für die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ermöglichen.
Diversität
Wir bieten neben interkulturellen Führungen auch fremdsprachige Führungen auf Englisch, Französisch und Türkisch zu verschiedenen Themen an. Sprechen Sie uns an!