Bewahrung historischer zeugnisse

Eine der Hauptaufgaben eines kunst- und kulturhistorischen Museums ist die Erhaltung historischer Zeugnisse und Kunstwerke sowohl für die gegenwärtige Gesellschaft als auch für nachfolgende Generationen. Bereits seit der Aufklärung werden Kunstsammlungen angelegt um Objekte auszustellen und der Nachwelt zu erhalten. Seit der Sammlungstätigkeit Johann Fockes ab dem späten 19. Jahrhundert wächst die Sammlung des Museums stetig weiter. Da Einflüsse wie Licht, Wärme, Feuchtigkeit aber auch Schadstoffe und Schädlingsbefall die Materialien in unterschiedlicher Weise angreifen, besteht die Hauptaufgabe des Bewahrens darin, die Objekte vor diesen Einflüssen zu schützen.

Objekte, die weder in der Dauerausstellung noch im Schaumagazin gezeigt werden, lagern in den verschiedenen Magazinen und Depots des Museums, wo sie vor Einflüssen, die den natürlichen Zerfall beschleunigen, geschützt sind. Die Restauratorinnen und Restauratoren des Museums widmen sich nicht nur präventiven Vorkehrungen in Form der Konservierung, sondern auch der Restaurierung, das heißt der Arbeit am Objekt selbst um dieses für die Nachwelt zu erhalten.

Aufgrund der technischen und räumlichen Möglichkeiten war es in der Anfangszeit musealer Tätigkeit nur möglich einen Bruchteil der Sammlungsbestände zu zeigen. Über die Jahre hat sich dieses Verhältnis von Sammeln und Ausstellen gewandelt. 2003 eröffnete im Focke-Museum der bisher neueste Anbau. Das Schaumagazin im Kubus zeigt einen bedeutenden Teil der musealen Sammlung, die dort sowohl bewahrt als auch ausgestellt werden kann. Die Ausstellungstechnik des Focke-Museums erfüllt höchste museale Standards. Die Vitrinen im Ausstellungsbereich machen die Exponate für die Besucher zugänglich und garantieren gleichzeitig optimale konservatorische Bedingungen.

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