focke 2026

Das Focke-Museum geht neue Wege. Als Landesmuseum ist es das Museum aller Bremerinnen und Bremer. Daher wird es künftig die Funktionen „Museum“ und „Bürgerforum“ zusammen denken.

Bis 2026 entsteht im Haupthaus eine neue Sammlungsausstellung zur Stadtgeschichte. Um Raum dafür zu gewinnen, werden die Innenhöfe überdacht. So entsteht eine 500 qm große Ausstellungshalle.

Auch vor dem Museum passiert etwas. Hier werden ein neues Café und ein multifunktionaler Raum entstehen. Das Café öffnet sich sowohl zum Museumsvorplatz als auch zum Park. Der Multifunktionsraum kann für Veranstaltungen unabhängig vom Museumsbetrieb genutzt werden und steht auch Gruppieren aus den angrenzenden Stadtteilen zur Verfügung.

Auf dieser Seite wollen wir Sie auf unserem Weg zum neuen Focke-Museum mitnehmen und Ihnen Einblicke in unsere Arbeit geben.

PROF DR. ANNA GREVE ÜBER Die neukonzeption



die architektur des museums

Unternehmen wir eine kleine Zeitreise ins Jahr 1964, als der Neubau des Focke-Museums fertig gestellt wurde. Nach fünfjähriger Bauphase wird der erste Neubau eines Landesmuseums nach dem Krieg, auf dem Gelände des Gutes Riensberg eröffnet. Der Darmstädter Architekt Heinrich Bartmann hatte einen deutlich vom dänischen Museum Lousiana inspirierten Entwurf umgesetzt, der, von Leichtigkeit und Transparenz geprägt, sich großzügig zur umgebenden Natur öffnet. Die Ausstellung ist nach stilgeschichtlichen Epochen gegliedert. Sonderabteilungen bilden die Ur- und Frühgeschichte und die Schifffahrtsgeschichte.

Die Architektur galt als herausragend und modern und wurde 1967 sogar als Drehort für ein Video zu Manuelas Song „Lord Leicester aus Manchester“ auserkoren.



Video zu Manuelas Song „Lord Leicester aus Manchester“ von 1967