Angebote für Kindergärten

Das Focke-Museum eignet sich für Ihren Besuch mit einer Kindergarten-Gruppe durch seine wunderschöne und ruhige Lage im Grünen: Ihre Kinder erleben die Geschichte Bremens in altersgerechten didaktischen Programmen mit der Möglichkeit zum Austoben im Museumspark. Einige Themen des Bremer Landesmuseums entsprechen den Interessen der Kinder im Alter von 4 bis sechs Jahren besonders gut.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder!

Die Windmühle von 1848, ein Galerieholländer, ist das Wahrzeichen Oberneulands. Seit den 1970er Jahren gehört sie zum Focke-Museum. Im Inneren der Mühle wird die Ausstellung „Vom Korn zum Brot“ gezeigt. Wie hat ein Bauer früher gearbeitet? Welche Geräte benutzte er? Wie arbeitete ein Müller und woher bekamen die Menschen ihr Brot?

In einer handlungsorientierten Führung lernen die Kinder die Geschichte des Müllereiwesens, der Getreideernte und des bäuerlichen Brotbackens kennen. Sie erfahren auf anschauliche Weise etwas über die Funktionsabläufe einer Mühle und die Lebensbedingungen auf dem Land.

Mit einer Staubmühle wird das Korn von seiner Schale-getrennt, die „Spreu vom Weizen“. Anschließend mahlen die Kinder das Korn in einer Handmühle. Anhand einfacher Experimente mit einer kleinen Hand-Windmühle wird gezeigt, wie die Mühlenflügel im Wind stehen müssen, damit sie sich drehen. Es werden der Mehlboden und der Steinboden besichtigt, wo die technischen Abläufe erläutert werden. Am großen Modell der Oberneuländer Mühle wird gezeigt, wie sie funktioniert.

Schlagworte: Mühle Oberneuland, Gallerieholländer von 1848, Ausstellung „Vom Korn zum Brot“, funktionstüchtige Mühle, Geschichte des Müllereiwesens, bäuerliches Ernten und Brotbacken, Funktionsabläufe einer Kappenwindmühle, verschiedene Mühlentypen, Lebensbedingungen( der Müller) auf dem Lande, Korn dreschen, Getreide mahlen an steinernen Handmühlen

Zielgruppe: Kita, Grundschule, Sekundarstufe I / ab 4 Jahren

Fach/Thema: Naturwissenschaften, Sachkunde, Umwelt, Geschichte, Kultur

Format: handlungsorientierte Führung

Kosten: für Schulen und Kindergärten kostenlos

Dauer: 60 Minuten

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Mühlenführungen sind auch montags möglich! Vom 1. Dezember bis 31. März ist die Mühle geschlossen.

Anfahrt:
Mühle Oberneuland
Mühlenweg 34
28355 Bremen

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Ab Hauptbahnhof mit den Straßenbahnlinien 4 in Richtung Lilienthal bis zur Haltestelle Vorstraße, dann umsteigen in die Buslinien 33 oder 34 bis Haltestelle Bahnhof Oberneuland.

Ab Hauptbahnhof mit dem Regionalzug bis Bahnhof Oberneuland, Fußweg ca. 400 Meter.

Achtung: Aktuell wird der Tunnel am Bahnhof Oberneuland neu gebaut. Es gibt eine Umleitung für Fußgänger, so dass der Weg zur Mühle Oberneuland derzeit ca. 5-10 Minuten länger dauert.

Mit dem PKW:
Kommen Sie von der Autobahn A1, fahren Sie bis zum Bremer Kreuz. Nehmen Sie von hier die Autobahn A27, Richtung Bremerhaven. Verlassen Sie die A27 bei der Abfahrt Bremen-Vahr. Fahren Sie auf dem Autobahnzubringer stadtauswärts, Richtung Oberneuland. Am Ende des Zubringers biegen Sie rechts ab und sehen die Mühle auf der linken Seite.

Das Bauernhaus Mittelsbüren, das schon über 300 Jahre alt ist, stand früher im Dorf Mittelsbüren in der Nähe Bremens und musste in den 1950er Jahren der Ansiedlung einer Stahlhütte weichen. Im Museumspark des Focke-Museums wurde es wieder errichtet. Im Gebäude sind heute landwirtschaftliche Geräte, die Tenne (Halle), die Feuerstelle am Flett mit vielen Gerätschaften und ein später angefügter Wohn-  Schlaf- und Küchenbereich zu sehen. Ein Modell des Bauernhauses Mittelsbüren zeigt die Lebensbedingungen auf dem Land.

Wie haben Mensch und Tier auf dem Land zusammengelebt, bevor es Gas und Elektrizität gab? Wie wurde früher geheizt, gekocht und Licht erzeugt? Zunächst wird den Kindern in einem Rundgang der Außenbereich rund um das Bauernhaus Mittelsbüren gezeigt. Anschließend versammelt sich die Gruppe im Bauernhaus an der Feuerstelle am Flett, an der ein Feuer entfacht wird. Die Themen Licht, Wärme und Kochen werden im Gespräch und anhand von historischen Objekten anschaulich vermittelt. Es werden alte Beleuchtungen wie die Stalllaterne gezeigt und Gegenstände zum Anfassen herumgereicht. Abschließend können die Kinder mit Taschenlampen in das Modell des alten Bauernhauses hineinleuchten und ihre neuen Erkenntnisse vertiefen.

Schlagworte: Bremer Geschichte, Leben und Arbeiten auf dem Land, Bauernhaus Mittelsbüren, Licht und Wärme, Kochen, Feuerstelle am Flett, Feuer, bäuerliche Geräte, Fotografien von Bauernhäusern, Modell des Bauernhauses Mittelsbüren

Zielgruppe: für Kindergärten, Grundschulen und Sek I / ab 4 Jahren

Fach/Thema: Geschichte, Naturwissenschaften, Sachkunde, Umwelt, Technik

Format: Dialogische Führung

Kosten: Für Bremer Schulen und Kindergärten sind Eintritt und Führung kostenlos.

Dauer: 60 Minuten

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Im Kindermuseum ist ein großer Teil der bedeutenden Spielzeugsammlung – vom Spielzeug des Mittelalters bis zum Anfang des Jahrhunderts – ausgestellt. Dabei wird Spielzeug mit Gebrauchsspuren genauso wie „neuwertiges“ Spielzeug gezeigt. Sichtbar wird in der Ausstellung, wie technische und gesellschaftliche Entwicklungen, aber auch Berufe der Menschen Eingang in die Spielzeugentwicklung finden und wie Spielzeuge Mädchen und Jungen auf ihre spätere Rolle im Leben vorbereiten sollten.

Wie wuchsen Kinder früher auf? Womit spielten sie? Eine Führung durch das Kindermuseum widmet sich ganz diesen und weiteren Fragen und beleuchtet dabei das Kindsein in früheren Jahrhunderten. In Suchspielen und Gruppenaufgaben mit dem Mediaguide können die Kinder verschiedene Spielzeuge entdecken und erfahren, wer damit gespielt hat. Im Anschluss ist Zeit, entweder Tiere aus Holzreifen herzustellen, etwas aus Metallbauspielzeug zu konstruieren oder mit alten Spielzeugen aus Holz und Blech zu spielen. Bei gutem Wetter können alte Kinderspiele wie Reifenschlagen oder Stelzenlaufen draußen ausprobiert werden.

Programm 1: Reifentiere: Aus gedrechselten Holzreifen „schlagen“ die Kinder Holztiere, die sie anschließend schleifen und verzieren.

Programm 2: Ankerbau: Aus Ankerbausteinen und Lego entstehen Gebäude nach eigenen Entwürfen oder historischen Vorbildern, mit Metallbaukästen werden Fahrzeuge und vieles mehr konstruiert.

Schlagworte: Kindermuseum, Haus Riensberg, Spielzeuge vom frühen Mittelalter bis zum Anfang des Jahrhunderts, Kinderspiele, Widerspiegeln gesellschaftlicher und technischer Entwicklungen in Kinderspielzeug, Unterschiede zwischen Mädchen- und Jungenspielzeug, Suchspiele, Gruppenaufgaben, Mediaguide, Praktisches Angebot: Reifentiere schlagen, Technikspielzeug konstruieren, Alte Kinderspiele draußen

Zielgruppe: Kindergarten, Grundschule, Sekundarstufe I | ab 5 Jahren

Format: Eine handlungsorientierte Führung mit praktischem Programm

Kosten: Kostenfrei für Kindergärten und Schulklassen

Dauer: 90 Minuten

Anzahl der Personen: Klassenstärke

Familien und Kinder

Familien und Kinder