gesichter der zerstörung

Gesichter der Zerstörung

Ausstellung und Veranstaltungen zu Antakya

16. Januar bis 6. Februar

in Kooperation mit dem INANIS-Institut im Vortragssaal des Focke-Museums

Mit einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe widmen sich das INANIS-Institut und das Focke-Museum der Stadt Antakya, die durch das verheerende Erdbeben im Februar 2023 fast vollständig zerstört wurde und mit ihr ein einzigartiges Weltkulturerbe verloren hat.

Antakya, das antike Antiochia, war über Jahrtausende ein Symbol kultureller und religiöser Vielfalt. Die Region steht bis heute für Offenheit, Dialog und ein Zusammenleben von Orient und Okzident.

Im Mittelpunkt stehen die Arbeiten von Dr. Atalay Mansuroğlu, der aus Antakya stammt und heute in Istanbul lehrt. Seine Kunst erzählt von den Schicksalen und Traumata der Menschen seiner Heimatstadt. Begleitet wird das Projekt von der in Bremen lebenden Künstlerin Devrim Altındag, die ebenfalls aus Antakya stammt.

Die Reihe beginnt mit der Eröffnung der Ausstellung am 16. Januar 2026 um 19 Uhr, musikalisch begleitet von Güvenç Birer.

Am 25. Januar 2026 folgt eine Filmvorführung über das Erdbeben in Antakya mit anschließender Diskussionsrunde.

Den Abschluss bildet die Finissage am 6. Februar 2026 mit zwei Vorträgen von Prof. Dr. Detlev Quintern von der Türkisch-Deutschen Universität Istanbul und Yilmaz Altundag vom INANIS-Institut. Musikalisch begleitet wird diese Veranstaltung von der Gruppe Acelya.

Bei allen Veranstaltungen werden Spenden für die Erdbebenopfer in Antakya gesammelt.

Die Reihe lädt dazu ein, Antakya als Ort der Erinnerung, der Vielfalt und der Hoffnung neu zu entdecken.