Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,

unabhängig von der Öffnung des Museums können Sie bei uns weiterhin Themen aus der Stadtgeschichte genießen. Wir haben zwei Vortragsreihen im Angebot: Pioniere der Technik aus Bremen und Bremer Stadtentwicklung.



pioniere der technik aus bremen

Bremen ist Mobilitätsstandort. Bedeutende Unternehmen wie Borgward, Lloyd, Mercedes, Airbus und auch Lürssen, OHB, Focke-Wulf und die AG Weser sind mit Bremen verbunden. Und nicht nur einmal wurde in der Hansestadt Technikgeschichte geschrieben. Wer waren die Pioniere aus Bremen, die Technik erfanden, die uns heute noch begeistert? Das Focke-Museum macht sich zusammen mit dem breMOBILeum auf die Suche und stellt sie in einer digitalen Vortragsreihe vor.

Die Termine:

Di, 13. April
Ingenieur Carsten Waltjen – Die Anfänge eines neuen Zeitalters im Bremer Schiffbau
Jens Buttgereit

Di, 11. Mai, 19 Uhr
Das Borgward-Automobilwerk in der Zeit des Wirtschaftswunders
Peter Kurze, Autor und Verleger

Di, 1. Juni, 19 Uhr
Henrich Focke – Eine persönliche Begegnung mit dem Bremer Flugpionier
Dr. Kai Steffen, Focke Windkanal

Di, 29. Juni, 19 Uhr
Pionier der Raumfahrt
Siegfried Monser, Raumfahrtkoordinator Land Bremen

Di, 20. Juli, 19 Uhr
Pioniere der Zukunft – Mobilität der Zukunft
Referent angefragt

Die Vorträge werden per Zoom übertragen. Die einzelnen Vorträge sind etwa 20 Minuten lang. Während des Vortrags können Sie Ihre Fragen in den Chat schreiben. Der Vortragende beantwortet sie dann im Anschluss an den Vortrag.

Eine Anmeldung für den Vortrag ist nicht erforderlich.
Link für die Zoom-Übertragung:
https://us06web.zoom.us/j/84390671140?pwd=eEpuZW9wR09kL01pWDZQa0h6bTJCUT09
Webinar-ID: 843 9067 1140
Kenncode: 015856

Alternativ schicken wir Ihnen den Link auch gern per Mail zu. Schreiben Sie uns in diesem Fall bitte bis je einen Tag vor dem Vortrag an anmeldung@focke-museum.de.



bremer stadtentwicklung

Die Innenstädte stehen vielerorts vor vielfältigen Problemen. Der Online-Handel stellt für die Kaufleute eine Bedrohung dar, verstärkt wird diese Entwicklung durch die Pandemie. Doch die von Kaufhäusern und Geschäften  geprägten Innenstädte, wie wir sie heute kennen, sind eine Erscheinung des 20. Jahrhunderts. Früher wurde dort auch Handel getrieben, Handwerker und Kaufleute wohnten und arbeiteten aber zudem in den Innenstädten.  In dieser Mischnutzung aus der Vergangenheit sehen Städteplaner*innen ein Modell für die Zukunft.

Das Focke-Museum möchte die Diskussion über die Entwicklung der Bremer Innenstadt mit Wissen um die Stadtgeschichte bereichern. Deshalb bietet es eine vierteilige digitale Vortragsreihe zur Geschichte der Stadt von 800 bis zum 20. Jahrhundert an, an der sich Landeskonservator Prof. Dr. Georg Skalecki und Stadthistoriker Dr. Jan Werquet beteiligen. Landesarchäologin Prof. Dr. Uta Halle spricht zum Auftakt unter dem Titel „Bremens Stadtentwicklung ausgegraben“ über die Zeit zwischen 800 und 1200. Zur ältesten Stadtgeschichte Bremens gibt es nur wenige schriftliche Urkunden, zumeist mit kirchlichem und politischem Inhalt. Das Alltagsleben spiegelt sich hingegen eher in den Funden der Archäologie wider. Der Vortrag zeigt auf, was die Archäologie zum Leben in Bremen in der Zeit zwischen 800 und 1200 ausgegraben hat und was sich daraus für die Stadtentwicklung schließen lässt. Behandelt werden dabei die Themen Topographie (Düne und Hafen), Alltag (Leben, Arbeit und Handel) und Religiöse Vielfalt (Heiden und Christen).

Die weiteren Vorträge

27. April, 19 Uhr
Bremens Stadtentwicklung bis heute
Dr. Jan Werquet, Focke-Museum

Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 26. April unter anmeldung@focke-museum.de an. Wir schicken Ihnen dann den Teilnahmelink zu.

Bremens Stadtentwicklung ausgegraben (800-1200)

Vortrag von Prof. Dr. Uta Halle am 26. Januar 2021

Zur ältesten Stadtgeschichte Bremens gibt es nur wenige schriftliche Urkunden, zumeist mit kirchlichem und politischem Inhalt. Das Alltagsleben spiegelt sich hingegen eher in den Funden der Archäologie wider. Der Vortrag zeigt auf, was die Archäologie zum Leben in Bremen in der Zeit zwischen 800 und 1200 ausgegraben hat und was sich daraus für die Stadtentwicklung schließen lässt. Behandelt werden dabei die Themen Topographie (Düne und Hafen), Alltag (Leben, Arbeit und Handel) und Religiöse Vielfalt (Heiden und Christen).

Bremens stadtentwicklung ausgegraben  (1200-1400)

Vortrag von Prof. Dr. Uta Halle am 23. Februar 2021

Bremens Stadtentwicklung vom ausgehenden mittelalter bis zur mitte des 19. jahrhunderts

Vortrag von Prof. Dr. Georg Skalecki am 23. März 2021

Mit dem Bau des Schüttings als Kaufmannsvertretung 1538 entstand eine neue zentrale Mitte. Die Eingänge in die Stadt durch die mittelalterlichen Tore in der Stadtmauer wurden nach der neuen Befestigung von 1623 betont und entwickelten sich zu Hauptachsen, die zu den jeweiligen Subzentren führten. Die Veränderungen des 16. bis 19. Jahrhunderts waren insgesamt eher zurückhaltend. Es waren Fortentwicklungen, bis es 1863 zum Bruch der Kontinuität kommt und mit dem Bau der Börse am Markt der erste gravierende und Maßstab sprengende Einschnitt in die kleinteilige historische Bebauung erfolgte. Hier begann die umbrechende Entwicklung der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.